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Wird aller Voraussicht nach doch kein Karlsruher: Nikos Karabelas, Linksverteidiger von AEK Athen.
Karabelas © dpa
26.01.2012

Transfer geplatzt: KSC hakt Verpflichtung von Nikos Karabelas ab

Karlsruhe. Oliver Kreuzer kennt das Geschäft. Deshalb hakte der Sportdirektor des KSC die geplatzte Verpflichtung von Nikos Karabelas (27) relativ emotionslos ab. „Mein Gefühl sagt mir: Dieser Transfer kommt nicht mehr zustande“, kommentierte Kreuzer seine vergeblichen Bemühungen, den Linksverteidiger von AEK Athen in den Wildpark zu holen.

Veräppelt fühle er sich nicht, „das wäre zu hart ausgedrückt.“ Karabelas aber habe ihm nur die halbe Wahrheit gesagt. „Am Dienstagmorgen waren wohl schon einige Fans vor seinem Haus.“ Ob und wenn ja, wie bedrohlich deren Aktion war, sei dahingestellt (die PZ berichtete). Von einem Angebot aus der Ukraine (Futbolyi Klub Metalurh Donetsk) oder einer Einigung mit AEK erzählte Karabelas Kreuzer am Dienstagabend am Telefon aber nichts. „Manche Jungs ticken so“, weiß Kreuzer. „Schade. Er war unser Wunschspieler. Wir haben ihn spielen gesehen, und er hat uns gefallen.“ Dass Karabelas gestern telefonisch für ihn nicht mehr erreichbar war, „ist natürlich ein Zeichen dafür, dass sein Interesse am KSC rapide gesunken ist.“

Einen Plan B, wie die Lücke in der Viererkette links geschlossen werden kann, habe er nicht in der Tasche, sagte Kreuzer auf Nachfrage. „Aber wir fangen jetzt nicht bei Null an. Natürlich gibt es Namen.“ Die aber behalte er erst einmal für sich. Denn: „Vielleicht ist der Name Karabelas auch etwas zu früh bekannt geworden.“ fal