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16.09.2009

Traum vom höherklassigen Handball in neuer Hilda-Halle

Auf dem grünen Rasen wird bereits um Punkte gekickt. Jetzt geht es auch wieder in der Halle rund. Der Handballkreis Pforzheim startet die neue Saison. PZ-Redakteur Martin Mildenberger sprach mit Willi Langenfeld, dem Vorsitzenden des Handballkreises Pforzheim, über Teams, Leistungsvergleiche und Herausforderungen.

PZ-news: Was erwarten Sie in der neuen Saison von den Teams aus dem Handballkreis Pforzheim? Gibt es Aufstiegsaspiranten?
Willi Langenfeld: Bei den Herren gehe ich auch für diese Saison von guten bis sehr guten Platzierungen aus. Insbesondere traue ich der TGS Pforzheim infolge der Verstärkungen zu, am Ende in der Badenliga ganz vorne zu stehen. Im Frauen-Beich erhoffe ich für unsere Vereine, dass sie im vorderen Drittel der Tabelle landen.

PZ-news: Wo steht der Handballkreis leistungsmäßig im Vergleich zu anderen Kreisen innerhalb des Badischen Handball-Verbandes?
Langenfeld: Im Vergleich mit den Kreisen unserer Größe (Bruchsal und Tauberbischofsheim), mit Ausnahme von Kronau/Östringen, ist unser Kreis wohl führend. Nicht umsonst haben finanziell besser gestellte Vereine es immer wieder geschafft, in unseren Vereinen ausgebildete Spieler fort zu locken. Mit den großen Kreisen Mannheim und Heidelberg können wir uns nur bedingt messen, da dort zum Teil bessere Infrastrukturen vorhanden sind.

PZ-news: Was sind im lokalen Handball die Herausforderungen für die Zukunft? Wo sehen Sie den größten Handlungsbedarf?
Langenfeld: In naher Zukunft wünsche ich mir, dass wir das Problem der zu geringen Anzahl von Schiedsrichtern in den Griff bekommen. Denn nur mit einer großen Anzahl von guten Schiedsrichtern, denen der Badische Handballverband auch kompetente Ausbilder und Betreuer zur Seite stellt, bleibt Handball eine attraktive Sportart. Etwas weiter gedacht, erhoffe ich mir durch den Bau der neuen Sporthalle beim Hilda-Gymnasium, dass mittelfristig in Pforzheim höherwertiger Handball - Regionalliga oder gar 2. Bundesliga - geboten wird.