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Marvin Wanitzeks erzielte gegen Magdeburg ein Traumtor aus der Ferne.
Marvin Wanitzeks erzielte gegen Magdeburg ein Traumtor aus der Ferne.
29.10.2017

Traumtor in der Festung Wildparkstadion - KSC-Sieg gegen Magdeburg

„Willkommen Zuhause, Iron Maik“ stand auf dem Plakat, mit dem die Fans des Fußballdrittligisten Karlsruher SC den früheren Innenverteidiger und heutigen Assistenten der Magdeburger Geschäftsleitung am Sonntag begrüßten.

Das war es dann aber auch mit der Gastfreundschaft. Denn das Wildparkstadion ist wieder eine richtige Festung. Mit dem 1:0 (1:0) gegen den 1. FC Magdeburg feierte der KSC seinen fünften Heimsieg. Trainer Alois Schwartz war anschließend „richtig stolz“ auf seine Schützlinge, „wie sie sich reingehauen haben“. Der Sieg sei „auf jeden Fall verdient“.

In den Sturm war Anton Fink zurückgekehrt, für ihn wechselte Florent Muslija auf die linke Seite, wo dieser wiederum Marc Lorenz verdrängte. Trotz eines auf beiden Seiten verhaltenen Starts kam Magdeburg in der ersten Halbzeit zu zwei guten Tormöglichkeiten. Erst schoss Philip Türpitz nach einem Ballverlust von Marcel Mehlem knapp links vorbei (8.), dann verfehlte er aus spitzem Winkel von rechts das KSC-Tor (26.). Die Wildparkprofis tauchten erst in der 34. Minute erfolgversprechend von FCM-Keeper Jan Glinker auf. Aber Mehlem war bei Finks Hereingabe einen Schritt vor dem Ball.

Traumtor aus gut 25 Metern

Genau richtig hingegen passte Marvin Wanitzeks Fernschuss in der 40. Minute. Der Mittelfeldspieler zog aus gut 25 Metern mit rechts ab und traf – leicht abgefälscht – über den Innenpfosten zum 1:0-Pausenstand für den KSC. „Das war überfällig“, kommentierte Kreuzer das erste Pflichtspieltor von Wanitzek und lobte den Torschützen: „Er hat in den letzten Wochen sehr stabil performed.“ Der KSC verdiente sich die Führung durch Wanitzeks „Sonntagsschuss“, so Trainer Schwartz, aber erst nach dem Seitenwechsel.

Denn in den zweiten 45 Minuten hatten die Wildparkprofis die besseren Chancen. Fink und Burak Camoglu hätten schon früh für Entspannung sorgen können (57., 65.). Anschließend dauerte es bis zur 84. Minute, ehe Wanitzek nach einer Hereingabe von Camoglu, die FCM-Schlussmann Glinker nur unzureichend abwehrte, aus zwei Metern nur den Magdeburger Querbalken traf. Dass das Auslassen dieser Chancen nicht noch mit dem Ausgleich bestraft wurde, lag an KSC-Torhüter Benjamin Uphoff, der gegen Andreas Ludwig auf dem Posten war (84.) – aber auch daran, dass die Gäste ansonsten in der zweiten Halbzeit keine nennenswerten Tormöglichkeiten mehr herausspielten.Hier klicken und Sie landen direkt bei den >>> Fußballtabellen national und lokal <<<