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ach seinem entscheidenden Tor freut sich Niklas Hecht-Zirpel (links) zusammen mit Nöttingens Kapitän Felix Zachmann.
ach seinem entscheidenden Tor freut sich Niklas Hecht-Zirpel (links) zusammen mit Nöttingens Kapitän Felix Zachmann. © Eibner
31.08.2013

Traumtor sichert Nöttingen gegen Stuttgarter Kickers drei Punkte

Nöttingen. Der FC Nöttingen hat nach dem letztwöchigen 5:0-Kantersieg gegen Freiberg auch das nächste Spiel in der Fußball-Oberliga Baden-Württemberg gewonnen. Der FCN setzte sich am Samstag auswärts sehr mühsam gegen die Reserve der Stuttgarter Kickers mit 1:0 durch. Das goldene Tor erzielte Niklas Hecht-Zirpel mit einem Schuss in den Winkel in der 72. Minute.

Die geforderte Serie von Michael Wittwer nimmt jetzt zumindest gewisse Formen an. Zwei Siege in Folge und Tabellenplatz vier für den FCN sind vorübergehend in Ordnung. Zumal das Spiel gegen die Kickers mehr schlecht als recht war. Dabei ging es nach dem Anpfiff postwendend richtig los. Reinhard Schenker setzte in der ersten Spielminute nach einem Freistoß den Ball an den Pfosten. Wer jetzt ein unterhaltsames und schnelles Spiel erwartete, sah sich getäuscht. Beide Teams fanden überhaupt nicht zur eigenen Spielweise und produzierten Fehler am laufenden Band. Torchancen in den ersten 45 Minuten außer dem Freistoß wurden vergeblich gesucht.

Die zweite Halbzeit begannen die Nöttinger ein wenig stärker und konnten sich mit zunehmender Spieldauer ein Übergewicht erarbeiten. In der Drangphase kamen Mario Bilger und Demis Jung zu Torgelegenheiten, die jedoch ungenutzt blieben. Es dauerte bis zur 72. Minute und benötigte einen Geniestreich von Niklas-Hecht-Zirpel, dass das Spiel seinem Eintrittspreis doch noch gerecht wurde. Der junge Angreifer führte den Ball von der linken Seite in die Mitte und beförderte ihn aus etwa zwanzig Metern in den rechten Winkel.

Sinnbildlich für die Partie war, dass die Stuttgarter Kickers im Anschluss an das Traumtor kein rechtes Mittel zum Ausgleich fanden. Lediglich einmal mussten die Lila-Weißen eine Schrecksekunde überstehen. In der Schlussphase der Begegnung musste der für den erneut verletzten Torwart Sascha Rausch, Robin Kraski, sein ganzes Können aufbringen, um eine gefährliche Eins-zu-Eins-Situation zu entschärfen.

Das war auch der letzte Höhepunkt in einer zerfahrenen und schwachen Begegnung. Am Ende zählen nur die Punkte und die sicherte Niklas Hecht-Zirpel mit einem Traumtor.