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Meister im Gelände: Trialfahrer Lothar Emmerich in Ölbronn. Foto: Privat
Meister im Gelände: Trialfahrer Lothar Emmerich in Ölbronn. Foto: Privat
15.11.2016

Trialfahrer ermitteln in Ölbronn ihre Meister

Ölbronn-Dürrn. Der RMSC Ölbronn hat den Endlauf des Deutschlandcups im Trialfahren und den Oldtimer- Gedächtnis-Lauf zu Ehren des langjährigen Trialfahrers Lothar Arnold, der durch einen Betriebsunfall jäh aus dem Leben gerissen wurde, ausgetragen. Lothar Arnold hat über Jahrzehnte den Zweiradsport geprägt. Zusammen mit anderen Trialkollegen hat er den Namen von Ölbronn in ganz Deutschland, Belgien, der Schweiz und anderen europäischen Ländern bekannt gemacht. Dass Ölbronn eine sehr gute Jugendarbeit leistet, sieht man an Nina Reichenbach, sie wurde Weltmeisterin – allerdings im Fahrradtrial.

An beiden Tagen in Ölbronn wurde hervorragender Trialsport geboten – in der Classic-Serie, der Oldtimer-Serie sowie beim Veteranen-Lauf. Hier sah man Motorräder, die wesentlich älter waren als ihre Fahrer. Enfield, Englisch Triumph, BSA, BMW, AJS, NSU-Maxi, NSU-OSL, DKW – alles uralte Maschinen für den Trialsport umgebaut.

Aus lokaler Sicht konnte sich niemand auf dem Treppchen platzieren, dafür hatten die Gäste Erfolg. Beim Deutschland-Cup setzte sich Jacek Swider (MC Augsburg) in der Klasse 1 (Experten-Classic) durch. In der Klasse 5 (Experten international) zeigte Lothar Emmerich (MSiG Gressenich) auf dem Gelände sein ganzes Können und gewann.

Beim Lothar-Arnold-Gedächtnistrial gewann Günter Ruttloff aus Chemnitz die Experten-Classic-Wertung. In der Spezialisten-Classic-Wertung hatte Klaus Nicolai aus Altenau die Nase vorne.

Am Rande der Veranstaltung zeigten auch junge Trialfahrer abseits der Piste ihr Können.