nach oben
KSC-Trainer Alois Schwartz zeigte sich zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Foto: dpa
KSC-Trainer Alois Schwartz zeigte sich zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. Foto: dpa
13.01.2019

Trotz Niederlagen in zwei Testspielen: Karlsruher SC auf Kurs

Karlsruhe. Der Karlsruher Tross ließ es am Sonntag etwas gemächlicher angehen. Regeneration und Fitnessübungen standen im Trainingslager in Marbella auf dem Programm. Nach dem Freundschaftsspiel am Samstag galt es „die Akku wieder aufzuladen“, so Trainer Alois Schwartz.

Tatsächlich hatte es der Karlsruher Drittliga-Kader tags mit einem echten Hochkaräter als Gratmesser zu tun gehabt.

Bei der 2:4-Niederlage gegen das niederländische Spitzenteam Feyenoord Rotterdam wirkte aufseiten des Gegners unter anderem ein gewisser Robin van Persie mit. Der 102-fache niederländische Nationalspieler traf dann auch gleich zwei Mal gegen die Badener, die wiederum durch Marvin Pourié und Burak Camoglu zu ihren beiden Treffern kamen. Dass sich der Klassenunterschied bemerkbar machen würde, habe man schon vor dem Spiel gewusst, bilanzierte Trainer Alois Schwartz. „Feyenoord ist ein europäisches Spitzenteam und man hat am Samstag schon den Leistungsunterschied gesehen. Aber wenn man die Chance hat, sich mit solchen Kalibern zu messen, dann muss man das auch machen.“

Aufschlussreich war dabei die Startformation gegen Rotterdam, die der der letzten Ligaspiele und damit möglicherweise auch der Stammelf für die Rückrunde entsprach. Sercan Sararer, der als einziger Winterneuzugang verpflichtet worden war, kam in der 65. Minute und deutete an, dass er eine Verstärkung sein kann. „Ich bin mit seinen Leistungen hier völlig zufrieden“, sagt Schwartz. „Sercan hat jetzt gegen Magdeburg 45 und gegen Rotterdam 25 Minuten Einsatzzeit bekommen. Natürlich fehlt ihm von der Fitness her noch einiges, aber er holt fleißig auf und ist insgesamt auf einem sehr guten Weg.“

Junge Spieler mit mehr Fehlern

Dass sein Team auch gegen Zweitligist 1. FC Magdeburg in Marbella ebenfalls eine deutliche Niederlage (0:3) kassiert hatte, sei ebenfalls gut zu erklären, so Schwartz: „Wir waren lange ebenbürtig. Die Fehler haben dann vor allem junge Spieler gemacht, die nicht so oft zum Einsatz kommen. Das liegt also auch in der Natur der Sache.“

Am Dienstag wartet nun ein Team auf den KSC, das auch Schwartz „auf Augenhöhe“ wähnt. Im letzten Testspiel vor dem Rückflug nach Deutschland geht es gegen den Schweizer Zweitligisten FC Winterthur, ehe dann am kommenden Samstag das letzte Testspiel der Wintervorbereitung gegen Jeunesse Esch aus Luxemburg auf der Agenda steht.

Zwei schlagbare Gegner, gegen die auch die Karlsruher Offensiven zeigen können, dass sie die Treffsicherheit aus der Vorrunde behalten haben. Endgültig ernst wird es dann am 27. Januar, wenn der KSC mit einem Auswärtsspiel beim FSV Zwickau in die Rückrunde startet.