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Zufrieden sind die Nöttinger Spieler, hier beim Torjubel nach dem 1:1, mit dem Punktgewinn. Foto: Ripberger
Zufrieden sind die Nöttinger Spieler, hier beim Torjubel nach dem 1:1, mit dem Punktgewinn. Foto: Ripberger
06.09.2016

Trotz vieler Torchancen: FC Nöttingen nach 2:2-Remis gegen VfB Stuttgart II zufrieden

Remchingen-Nöttingen. Quäntchen Glück – diese Aussage hörte man am Montagabend nach dem 2:2 des FC Nöttingen gegen den VfB Stuttgart II häufiger im Panoramastadion. Trainer Dubravko Kolinger, die Spieler, die Zuschauer, alle waren sich einig: Zum Sieg des Fußball-Regionalliga-Aufsteigers hätte nur das Quäntchen Glück im Abschluss gefehlt.

Trotzdem herrschte bei den Lilahemden nach dem Punktgewinn Optimismus statt Resignation. „In dieser Liga muss man mit jedem Punkt zufrieden sein“, betonte Keeper Robin Kraski und fügt hinzu: „Wir haben heute überzeugt.“

Das VfB-Perspektivteam traf das Remis auf jeden Fall härter als den FCN. „Die Spieler sitzen geknickt in der Kabine“, berichtete Trainer Sebastian Gunkel nach dem Spiel. „Wenn du zweimal führst, willst du auch gewinnen.“ FCN-Trainer Kolinger hatte nur lobende Worte für sein Team übrig. „Ich kann mich nur wiederholen, was die Jungs hier Woche für Woche abliefern, ist grandios. Alle kämpfen füreinander.“

Theo Bräuning, der für den rot-gesperrten Zachmann spielte, ist ebenfalls zufrieden: „Wir waren voll dran und hatten die klareren Chancen.“ Eray Gür pflichtete ihm bei: „Wir können mit dem Punkt leben. Wir hatten heute Pech im Abschluss, jetzt müssen wir weiter hart an uns arbeiten.“

Kapitän Timo Brenner sah das Resultat ebenfalls positiv. „Wir wollten was holen, und wir haben einen Punkt geholt. Es war ein hartes, aber faires Spiel.“

Für große Diskussionen sorgte die Rote Karte in der dritten Minute der Nachspielzeit. „Daniele Gabriele hat mich und Niklas Kolbe umgestoßen“, berichtet Brenner, der Gabriele zuvor ein paar klare Worte mitteilte, nachdem dieser einen Elfmeter schinden wollte. Im Kontext eines Spiels, in dem der Unparteiische bis dato ohne eine Karte auskam, wäre die Gelbe Karte sicherlich auch eine Option für den Stuttgarter gewesen, so der Tenor auf der Pressetribüne.

Auf den FC Nöttingen wartet nun am Sonntag die nächste Aufgabe in Worms.