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Auch Bilfingens Kevin Stoitzner (rechts, hier im Zweikampf mit Kirchheims David Kiefer) vergab gute Chancen für einen Heimsieg. Foto: Becker
Auch Bilfingens Kevin Stoitzner (rechts, hier im Zweikampf mit Kirchheims David Kiefer) vergab gute Chancen für einen Heimsieg. Foto: Becker
26.03.2017

TuS Bilfingen: Viel Hektik beim 0:0 gegen HD-Kirchheim

Kämpfelbach-Bilfingen. „Das war heute der Sprit nicht wert“, beklagte sich ein Heidelberger Zuschauer nach den 90 Minuten. Diese eigenwillige Beschreibung passte nur bedingt zum Geschehen auf dem Platz. Zuvor trennten sich der TuS Bilfingen und die SG HD-Kirchheim in der Fußball-Verbandsliga 0:0.

Bilfingen hätte sich mit einem Heimsieg von der Abstiegsregion distanzieren können, während Kirchheim nach dem Remis stark gefährdet bleibt. „Ein 0:0 in einem Heimspiel ist zu wenig. Wir hätten einen Big Point landen können“, ärgerte sich Bilfingens Spielertrainer Dejan Svjetlanovic.

Der TuS hatte Glück, dass Marcel Angermund frei vor Keeper Mathias Dörrich scheiterte (2.). Kevin Stoitzner bot sich die Großchance zur Bilfinger Führung – doch der Winterneuzugang verzog (7.). Außer eines Versuchs des agilen Marcel Gessel (22.) hatten die Heidelberger zunächst wenig anzubieten. Die Partie geriet zu einem hektischen Hin und Her ohne Abschlüsse. Dann der Aufreger: Stoitzner rutschte knapp an einer Flanke von Sascha Mörgenthaler vorbei, wurde dabei aber vom Gegner behindert. „Man hätte Elfmeter geben können“, meinte Svjetlanovic. Die Partie wurde im Anschluss hitziger, Bilfingens Stratege Benjamin Krause sorgte mit einem Distanzschuss (43.) noch für ein fußballerisches Element.

Nach der Pause kamen die Gastgeber zu mehr Chancen, doch Nick Petlach (49.) und Stoitzner (58.) vergaben. Murat Ertugrul machte es besser, sein Treffer (60.) wurde nach einem Foulspiel aber korrekterweise abgepfiffen. Nach einem Ballgewinn des bärenstarken Rico Reichenbacher vergab Bilfingens Oguzhan Celebi (67.), ehe Svjetlanovics Schuss vorbeistrich (77.), was sich beinahe rächte. Roman Just per Freistoß (82.) und Alex Hilbert (84.) hätten Kirchheim zum Sieg schießen können. Dadurch hätte sich für die wenigen Gästezuschauer zwar das Fahrtgeld gelohnt, es wäre aber letztendlich unverdient gewesen.