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Hofft auf einen Einsatz in seinem letzten Spiel für TuS Bilfingen: Spielertrainer Dejan Svjetlanovic (am Ball). Foto: Becker

TuS Bilfingen kämpft im Relegationsfinale um den Klassenerhalt

Kämpfelbach-Bilfingen. Noch einmal alles geben, und dann ab in die Sommerpause. So lautet die Devise beim TuS Bilfingen im Relegationsfinale der Fußball-Verbandsliga gegen die Spvgg Neckarelz. Der Verbandsliga-14. aus Kämpfelbach ist für Experten in dieser Partie gegen den Vizemeister der Landesliga Odenwald/Tauber leicht favorisiert. Doch davon möchte Dejan Svjetlanovic nichts wissen: „Die Chancen stehen 50:50. In so einem Spiel ist alles möglich. Letztlich entscheidet die Tagesform“, sagt Bilfingens Spielertrainer.

Er hat den Gegner bei dessen 3:1-Sieg im Relegations-Halbfinale gegen den FC Östringen beobachtet. „Eine junge und unbekümmerte Mannschaft mit Stärken und Schwächen“, lautet das Urteil.

Die Partie wird am Samstag um 17.00 Uhr auf dem Rasenplatz des FC Odenheim im Fußballkreis Bruchsal ausgetragen. Für Svjetlanovic ist es in mehrfacher Hinsicht ein besonderes Spiel. Seit 2013 ist er Spieler und Trainer in Bilfingen und führte den Verein von der A-Klasse in die Verbandsliga. Die Partie in Odenheim wird seine letzte für Bilfingen sein, denn am Saisonende ist Schluss für den 38-Jährigen. Klar, dass sich Svjetlanovic nicht mit einem Abstieg aus Bilfingen verabschieden möchte. Unklar ist, ob er selber aktiv ins Geschehen eingreifen kann. Denn seit zwei Wochen ist der Spielertrainer aufgrund einer Muskelverletzung außer Gefecht, stand also auch beim 1:0-Sieg im Relegations-Halbfinale gegen den VfL Neckarau nicht auf dem Platz. „Ich muss das letzte Training abwarten. Vielleicht geht es, dass ich mich am Samstag auf die Bank setze“, hofft Svjetlanovic auf einen Einsatz im letzten Spiel und auf ein Happy-End. Sicher fehlen wird Murat Ertugrul, der gegen Neckarau sehr umstritten Gelb-Rot sah.

Dass Bilfingen mit 43 Punkten in die Relegation muss, ist außergewöhnlich. Denn mit 43 Punkten hat man normalerweise nichts mit dem Abstieg zu tun. „Die Liga war eben sehr ausgeglichen“, nennt Svjetlanovic einen Grund. Gegner Neckarelz ist übrigens in der Vorsaison über die Relegation aus der Verbandsliga abgestiegen.