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Dejan Svjetlanovic
Dejan Svjetlanovic
16.05.2019

TuS Bilfingen kann mit Heimsieg die Chance auf den Klassenerhalt wahren

Kämpfelbach-Bilfingen. Während bei den beiden Fußball-Oberligisten FC Nöttingen und 1. CfR Pforzheim sportlich die Luft raus ist, geht es eine Etage tiefer, beim TuS Bilfingen, noch um die Wurst.

Der Fußball-Verbandsligist aus dem Kämpfelbachtal belegt aktuell den Relegationsplatz 14 in der Tabelle. Um diesen noch nach oben zu verlassen, könnten neun Punkte in den verbleibenden drei Spielen vonnöten sein. Wahrlich keine leichte Aufgabe.

Das weiß natürlich auch der Sportliche Leiter Joachim Kleiner, der mitten im Abstiegskampf noch von der Nachricht überrascht wurde, dass Spielertrainer Dejan Svjetlanovic zum Ende der Saison aufhört – obwohl er im Februar bereits für eine weitere Spielrunde zugesagt hatte (die PZ berichtete). Kleiner muss nun zweigleisig planen, weil der Klassenerhalt nicht sicher ist – und er muss einen neuen Trainer suchen. „Gespräche laufen, ich kann aber noch keinen Vollzug melden“, sagt Kleiner zur Trainerfrage. Eine Option sei auch der aktuelle Co-Trainer Adrian Schreiber.

Wichtig ist jetzt auf dem Schalkenberg, dass sich Svjetlanovic und die Mannschaft auf die verbleibenden drei Spiele im Abstiegskampf konzentrieren. Am Samstag erwartet man zuhause den VfR Mannheim (15.30 Uhr). Das Hinspiel im Mannheimer Rhein-Neckar-Stadion gewann Bilfingen übrigens mit 1:0 durch ein Strafstoßtor – von Dejan Svjetlanovic. „Ich habe für Samstag ein gutes Gefühl“, sagt Joachim Kleiner, nicht nur wegen des Hinspiel-Ergebnisses. „Die Jungs wollen. Klar ist natürlich, dass jetzt nur noch Siege zählen“, weiß Kleiner, was die Stunde geschlagen hat. Gut für Bilfingen ist, dass im Saisonendspurt alles Spieler einsatzfähig sind, auch wenn einige von ihnen leicht angeschlagen sind.