nach oben
Bilfingens Torwarttrainer Sanel Skocic hilft als Schlussmann aus. Foto: Becker
12.08.2018

TuS Bilfingen rettet gegen Durlach-Aue ein 1:1

Kämpfelbach-Bilfingen. Mit einem 1:1 (0:0) ist Fußball-Verbandsligist TuS Bilfingen in die neue Runde gestartet. Auch wenn dieser Punkt auf dem Papier nicht schlecht aussieht, zeigten die Bilfinger auf dem heimischen Schalkenberg, dass noch einiges zu tun ist.

Für TuS-Spielercoach Dejan Svjetlanovic war das Remis „ein gerechtes Unentschieden“. Die Gegenseite dürfte das anders sehen, schließlich hatte Durlach-Aue über weite Strecken – vor allem in der zweiten Halbzeit – mehr Spielanteile, mehr Zug zum Gehäuse und auch mehr Torchancen.

Hier zeigte sich die Taktik der TuS, die schon im ersten Spiel mit einigen Ausfällen zu kämpfen hatte – unter anderem musste Torwarttrainer Sanel Skocic als Keeper aushelfen. Aufgrund der Personalprobleme agierte Bilfingen sehr defensiv, ließ den Gegner kommen und versuchte, über schnelle Gegenstöße Nadelstiche zu setzen. Letzteres klappte nur bedingt, die Angriffe bestanden meist aus langen Bällen ins Niemandsland oder zu einem gegnerischen Spieler, eine gewisse Dynamik oder ein Konzept waren nicht zu erkennen. Defensiv hingegen machten die Kämpfelbacher ihre Sache zunächst sehr ordentlich, hochkarätige Möglichkeiten für Durlach-Aue ließen bis zur zweiten Halbzeit auf sich warten.

Bildergalerie: TuS Bilfingen - Spvgg. Durlach-Aue

Nachdem die Gäste den Druck nach dem Seitenwechsel noch einmal erhöhten, schien es nur eine Frage der Zeit, bis das erste Tor fallen sollte – obwohl die Tormöglichkeiten der Gäste zunächst noch aus der Distanz erfolgten. Mit zunehmender Spielzeit verlor Bilfingen ein Stück weit die Ordnung in der Defensive, phasenweise war auch nicht mehr wirklich viel Bewegung drin – was allerdings auch dem Wetter geschuldet war. Konsequenterweise fiel in der 83. Minute das 0:1 aus Sicht der TuS. „Das war zu einfach“, ärgerte sich Svjetlanovic über die Tatsache, dass dem Tor von Fabian Gondorf ein dummer Abwehrfehler vorausgegangen war.

In der investierte die TuS wieder mehr ins Spiel, hatte auch zwei gute Chancen – und glich noch aus: durch den eingewechselten Salman Can Torun (88.). Letzten Endes zählt auf dem Schalkenberg nur der Punktgewinn. Jetzt gilt es für Svjetlanovic, sich „Woche für Woche weiterzuentwickeln.“ Auf dem Weg zum anvisierten Klassenerhalt.