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Erfolgreiches Gespann: Spielertrainer Svjetlanovic (links) und Co-Trainer Ackermann. Foto: Ripberger, PZ-Archiv
Erfolgreiches Gespann: Spielertrainer Svjetlanovic (links) und Co-Trainer Ackermann. Foto: Ripberger, PZ-Archiv
15.09.2016

TuS Bilfingen vor Auswärtsspiel gegen SG HD-Kirchheim: Favoritenrolle? – Nein danke!

Kämpfelbach-Bilfingen. Dejan Svjetlanovic ist für seine zurückhaltende Art bekannt. Knapp ein Jahr ist es her, als der TuS Bilfingen als Aufsteiger in der Landesliga Platz eins belegte. Kommentar des Spielertrainers damals: „Ich sehe uns auf Dauer nicht da oben.“ Am Ende stand man immer noch auf Platz eins. Und stieg erneut auf – in die Verbandsliga.

Nun steht man zwar nicht ganz oben, aber als Aufsteiger auf einem sehr guten vierten Platz. Kaum überraschend also die bescheidenen Worte des 36-Jährigen zum kommenden Auswärtsspiel am Samstag (15.30 Uhr) gegen die SG HD-Kirchheim: „Es wird definitiv nicht leicht werden. Sie haben zu Hause schon vier Punkte geholt. Wenn wir etwas mitnehmen könnten, wäre das gut.“

Trotzdem: Bilfingen steht auf Platz vier, Kirchheim auf Position elf. Ist der TuS deshalb Favorit? „Nein!“, antwortet Svjetlanovic entschieden. Wichtig sei die Einstellung, die sein Team auch schon gegen Heddesheim an den Tag legte. „Wir wollen uns gut präsentieren, die Zweikämpfe annehmen und die Null hinten halten.“ Denn die Defensivarbeit sei die Basis für den Erfolg.

Auf eine schwere Aufgabe muss sich wieder Oguzhan Celebi einstellen, der zuletzt im Spitzenspiel gegen Heddesheim mit einer Doppeldeckung schachmatt gesetzt wurde. „Oguzhan hat sich mit seinen sieben Toren natürlich einen Namen in der Liga gemacht“, schmunzelt Svjetlanovic. „Da sind die Gegner gewarnt.“

Gute Nachrichten gibt es von Offensivakteur Sascha Mörgenthaler. Mit Verdacht auf Bänderriss war der 26-Jährige im Spiel gegen Heddesheim ausgewechselt worden. Nach einer Untersuchung stellte sich heraus: Ein Band ist zwar angerissen, jedoch kann man es tapen. Bereits am Dienstag konnte Mörgenthaler wieder am Mannschaftstraining teilnehmen. Ob er am Samstag in der Startelf steht, ist laut Svjetlanovic wahrscheinlich, aber hundertprozentig sicher ist es nicht.