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Na also, geht doch: Bilfingens Knipser Oguzhan Celebi, zuletzt drei Spiele ohne Tor, traf gegen den TSV Strümpfelbrunn gleich doppelt.  ripberger, PZ-Archiv
Na also, geht doch: Bilfingens Knipser Oguzhan Celebi, zuletzt drei Spiele ohne Tor, traf gegen den TSV Strümpfelbrunn gleich doppelt. ripberger, PZ-Archiv
06.10.2016

TuS Bilfingen will gegen Durlach den Rückenwind vom 5:2-Sieg nutzen

Kämpfelbach-Bilfingen. Die Erleichterung war groß beim Fußball-Verbandsligisten TuS Bilfingen nach dem überzeugenden 5:2-Sieg gegen den TSV Strümpfelbrunn. Nun soll der Erfolg auswärts gegen den ASV Durlach am morgigen Samstag (15.30 Uhr) bestätigt werden. „Sie haben ihre komplette Mannschaft neu aufgebaut“, so TuS-Trainer Dejan Svjetlanovic über den Gegner, der mit dem TuS punktgleich ist. Auffällig ist die starke Abwehr der Durlacher: Lediglich fünf Tore hat der ASV bislang kassiert. Nur eins davon auf heimischem Rasen. Allerdings gelangen hier auch nur drei eigene Treffer.

Ist die Offensive der Kämpfelbacher stark genug für die starke Durlacher Abwehr? Fakt ist, dass es bei den Niederlagen zuvor vor allem im Angriff an Durchschlagskraft mangelte.

Ganz anders dagegen beim jüngsten Heimspiel gegen die Odenwälder: Sascha Mörgenthaler, Dejan Svjetlanovic und Murat Ertugrul sorgten im offensiven Mittelfeld der Bilfinger für ordentlich Druck nach vorne und unterstützten Torjäger Oguzhan Celebi, der die Chancen auch gleich nutzte, doppel traf und mit nunmehr neun Toren weiter das Torschützen-Ranking der Verbandsliga anführt.

Alles eitel Sonnenschein also bei Bilfingen? Nicht ganz. Die eigene Defensive offenbarte auch gegen Strümpfelbrunn, die gegen Bilfingen zwei ihrer drei Auswärtstreffer erzielten, teils eklatante Schwächen und verhalf dem Gegner trotz weniger Chancen zu zwei Toren, wenngleich der zweite Treffer ein nicht unumstrittener Handelfmeter war.

Auch der Wetterumschwung macht sich bemerkbar: Sascha Mörgenthaler und Dejan Svjetlanovic kränkeln leicht, ihr Einsatz gegen Durlach ist nicht sicher. Man müsse abwarten, so Svjetlanovic, der beim 5:2 sein erstes Saisontor feiern konnte. job