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Fleißiger Punktesammler in Dresden: Alexander Flock.   Hennrich, PZ-Archiv
Fleißiger Punktesammler in Dresden: Alexander Flock. Hennrich, PZ-Archiv
24.07.2015

Turbo-Sieg für den TC Wolfsberg

Das ging aber flott. Der 5:4-Sieg des TC Wolfsberg Pforzheim in der 2. Tennis Bundesliga beim ostdeutschen TC BW Dresden-Blasewitz stand am Freitag schon kurz nach 18.00 Uhr fest. Der Grund: Kein Match ging in den Match-Tiebreak, kein Satz endete 7:6 – ganz im Gegensatz zum 4:5 vor einer Woche beim TC Bruckmühl-Feldkirchen, als vier Matches in den dritten Satz gingen. So durfte Pforzheims Teammanager Thomas Hell zeitig ein weiteres Erfolgskapitel der Saison 2015 zuschlagen.

„Wir sind natürlich mit der bisherigen Bilanz sehr zufrieden. Man sieht, wie ausgeglichen die 2. Liga auch in diesem Jahr ist.“ Nach zwei Siegen in drei Spielen liegt der TCW jetzt auf Tabellenplatz vier.

Der TCW musste auf seinen Spitzenmann Stefan Travaglia verzichten, der sich bei einem Turnier in Trier verletzt hatte. Der italienische Neuzugang, der bisher beide Einzel für die Pforzheimer in überzeugender Manier gewonnen hatte, wird auch am morgigen Sonntag bei der Heimpartie an der Wolfsbergallee gegen den SC Uttenreuth fehlen (11.00 Uhr). Deshalb versucht Thomas Hell, den Spanier Pere Riba oder den Italiener Roberto Marcora, die auf der TCW-Setzliste ebenfalls ganz vorne zu finden sind, loszueisen.

In Dresden führten die Gäste nach den Einzeln 4:2. Zwar verloren Ricardo Belotti und Marko Lenz an Nummer eins und zwei, doch dahinter gab es keine Niederlage mehr. Holger Fischer trumpfte auf wie zu seinen besten Zeiten, Alexander Flock agierte gegen den Tschechen Michal Schmid sehr geduldig und sehr solide. Denis Gremelmayr lag im zweiten Satz 0:3 hinten, nachdem er Durchgang eins mit 6:4 gewonnen hatte. Dann legte er super 25 Minuten hin und gewann den Durchgang noch mit 6:4 und damit auch das Match. Schließlich holte Pascal Meis an Nummer sechs seinen ersten Punkt für den TC Wolfsberg. Im Doppel machten dann Marko Lenz und Alexander Flock mit einem sauber herausgespielten 6:2/6:3 gegen ihre Dresdener Kontrahenten den Sack zu für die Gäste.