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Silber im Mehrkampf (Foto), Gold am Barren: Oleg Verniaiev war bester Europäer bei Olympia. Foto: dpa
Silber im Mehrkampf (Foto), Gold am Barren: Oleg Verniaiev war bester Europäer bei Olympia. Foto: dpa
28.09.2016

Turnfans warten auf die Olympiastars von Rio

Straubenhardt. Wenn am Samstag der TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau zum Bundesligaauftakt bei der KTV Straubenhardt gastiert, treten die Gäste ohne ihren Top-Turner an. Andreas Toba hat sich bei den Olympischen Spielen in London das Kreuzband im Knie gerissen – anschließend wurde er zum Helden, weil er trotz der schweren Verletzung noch seine Übung am Pauschenpferd durchzog und damit dem deutschen Team zum Einzug ins Finale verhalf.

Wenn in den neun Wochen zwischen 1. Oktober und 6. Dezember jetzt die Saison der Deutschen Turn-Liga absolviert wird, sind allerorten die Nachwirkungen der Olympischen Sommerspiele zu spüren. Abzuwarten bleibt, was Fabian Hambüchen macht. Der frischgebackene Olympiasieger am Reck gönnt sich vermutlich erst einmal eine Auszeit. Ob und wann er für seine KTV Obere Lahn an die Geräte geht, bleibt offen. In Straubenhardt hoffen sie natürlich, dass das Kraftpaket am dritten Wettkampftag (15. Oktober) beim Gastspiel der Hessen in der Schwarzwaldgemeinde dabei ist, auch wenn die Chancen nicht allzu gut stehen. Aber der Vorverkauf boomt, fast alle Karten sind weg.

Einen Olympiastar bekommen die Turnfans in Deutschland aber wohl zu sehen. Der Ukrainer Oleg Verniaiev, seit zwei Jahren der größte Punktesammler der TG Saar, hat bei den Spielen in Rio Gold im Mehrkampf nur hauchdünn verpasst und Gold am Barren geholt.