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Volle Konzentration zeigt diese Turnerin auf dem Schwebebalken. Ralf Kiefer 

Turngau Pforzheim-Enz startet mit Gaumeisterschaften aus langer Corona-Pause

Pforzheim. Mit den Gaumannschaftsmeisterschaften im Geräteturnen ist der Turngau Pforzheim-Enz nach der Corona-Pause wieder in den Wettkampfbetrieb gestartet. Nahezu 30 Teams mit 180 Turnerinnen und Turnern war deutlich die Freude anzumerken, sich endlich wieder mit anderen Athleten zu messen.

Die Gaumannschaftsmeisterschaften waren quasi der Ersatz für das diesjährige Pokalturnen, bei dem die Vorrunde im Frühjahr aufgrund der Corona-Verordnungen abgesagt werden musste.

"Es war ein unbeschreibliches Gefühl für die Turnerinnen und Turner endlich mal wieder einen Wettkampf vorbereiten zu dürfen", resümierte Christine Hornung, stellvertretende Gauvorsitzende Wettkampfsport/Leistungssport, die sich zusammen mit Jugendleiter Kevin Tepe und Jugendfachwart Gerätturnen männlich Kai Engelsberger für die Wettkampfleitung an den beiden Tagen in der Ludwig-Erhard-Halle in Pforzheim verantwortlich zeigte.

Insgesamt acht Wettkämpfe 

In insgesamt acht Wettkämpfen wurden sowohl im weiblichen als auch männlichen Bereich Geräte-Vierkämpfe in Pflicht- und Kürübungen in verschiedenen Altersklassen und Leistungsstufen geturnt, bis zu acht Athleten durften pro Team an den Start gehen.

Dabei überzeugte im weiblichen Bereich das Team der Leistungsturnerinnen des TB Wilferdingen, das alle fünf Goldmedaillen gewonnen hat. Mit jeweils zwei Silber- und Bronzemedaillen waren auch die Riegen des TV Brötzingen und TV Huchenfeld zufrieden.

Die weiteren Medaillen sicherte sich der SV Büchenbronn (je 1 Silber und Bronze), sowie das Team der Wettkampfgemeinschaft Eutingen/Neulingen (Bronze).

Ergebnisse für alle zweitrangig

Bei den Jungs kämpften der TV Ersingen, TV Huchenfeld und die Wettkampfgemeinschaft Wilferdingen/Nöttingen um das begehrte Edelmetall.

Mit zwei ersten und einem zweiten Platz war der TV Ersingen erfolgreichster Verein, der TV Huchenfeld siegte einmal, die WKG Wilferdingen/Nöttingen gewann zweimal Silber. 

"Ich bin mir aber sehr sicher, dass die Ergebnisse für alle zweitrangig waren, vielmehr war bei allen Teilnehmern zu spüren, dass die Freude mal wieder einen Wettkampf zu turnen überwogen hat. Sowohl von den Anfängern, die ihre Wettkampfpremiere gefeiert haben, bis hin zu den routinierten Ligaturnern", zog Christine Hornung das Fazit der Wettkämpfe.