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20.10.2015

Turnteam Kieselbronn/Iffezheim zieht gegen den KTV Ries mit 26:56 den Kürzeren – Freude über Gerätepunkte

Pforzheim. Das Turnteam Kieselbronn/Iffezheim hatte im dritten Wettkampf der 3. Bundesliga Süd vor heimischen Publikum in Pforzheim gegen die KTV Ries keine Chance. Mit 26:56 Scorepunkten unterlagen die Kunstturner des Trainerteams Rainer Günther und Jürgen Schneider gegen den favorisierten Tabellennachbarn erwartungsgemäß und sind in der Tabelle auf Rang drei zurück gefallen.

Dennoch zeigt sich Günther zufrieden: „Da wir mit der Niederlage gerechnet haben, wirft uns das nicht zurück. Die vier Gerätepunkte am Pauschenpferd und am Barren können aber noch viel wert sein.“

Die Badener machten es dem favorisierten Gegner von Beginn an nicht einfach, führten nach fünf Scores von Tobias Mauck am Pauschenpferd nach dem zweiten Gerät auch kurzzeitig. Doch die anfänglichen Probleme kompensierte die KTV Ries mit deutlichem Gewinn der Wertungen an den Ringen (16:0) und Sprung (12:2). Lediglich am Barren konnten Vincent Hiemer, Jan Anselm und Jan Ruf nochmals verkürzen, bevor die Turner aus Ries mit 10:4 am Reck keine Zweifel am Sieger aufkommen ließen.

Erstmals turnte der Ex-Bundesliga-Turner Steve Woitalla im Dress des Turnteams Kieselbronn/Iffezheim am Boden und Sprung und sicherte dem Turnteam insgesamt fünf Scorepunkte. Mit sieben Scores präsentierte sich der Kieselbronner Vincent Hiemer als erfolgreichster Turner der Badener, obwohl er durch eine Verletzung gehandicapt nur an drei Geräten zum Einsatz kam. Sein Bruder Benjamin wusste mit vier Scores am Boden zu überzeugen. „Es freut mich sehr wie er sich am Boden im Vergleich zu der Vorsaison gesteigert“, so sein Trainer stolz. Der in der Vorsaison verletzte Selim Harmanbasi kommt immer besser in Form, so dass das Minimalziel Klassenerhalt bald erreicht werden sollte.

Am kommenden Samstag, 24. Oktober, tritt das Turnteam Kieselbronn/Iffezheim beim Tabellenschlusslicht USC München an. Da die Münchner bisher nur zwei Gerätepunkte am Barren gewonnen haben, wäre alles andere als ein badischer Triumph an der Isar eine Überraschung. rk