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Start zum Ranntallauf: Vorne links der spätere Sieger Jens Santruschek (Nummer 273), in der Mitte mit der Startnummer 1 der spätere Zweite, Markus Nippa. Foto: Zachmann
Start zum Ranntallauf: Vorne links der spätere Sieger Jens Santruschek (Nummer 273), in der Mitte mit der Startnummer 1 der spätere Zweite, Markus Nippa. Foto: Zachmann
04.07.2016

Über 100 Laufbegeisterte beim Nöttinger Ranntallauf: Zweikampf an der Spitze

Alles geben hieß es am Samstag beim Ranntallauf des TV Nöttingen. Zwar hatte den Leichtathletik-Wettkämpfen am Vormittag zunächst das Regenwetter einen Strich durch die Rechnung gemacht und auch bei den Schülerläufen am Nachmittag hätten sich Hubert Bittighofer und sein Team über eine größere Resonanz an Teilnehmern gefreut. Am Abend durfte der Mitvorsitzende des Vereins dann mit Freude inmitten von rund 130 Läufern den Startschuss Richtung Ranntal abfeuern.

Im Nu eilten die Sportler aus der ganzen Region wenig später über die Frauenwaldstraße hinaus in die Natur und vorbei an der Großen Eiche, wo der Verein eine Verpflegungsstation eingerichtet hatte. Auf einen ausgedehnten Zwischenstopp verzichtet hatte Jens Santruschek (Team Kinostar Bretten), um keine Zeit zu verlieren. Die zehn Kilometer lange Strecke absolvierte er in 35:35,4 Minuten, dicht gefolgt von Markus Nippa (TV 1834 Pforzheim), der nur vier Sekunden später im Ziel eintraf und von Sebastian Groteloh (TSV Hirschau).

Mit großem Applaus begrüßten die anfeuer freudigen Fans an der TVN-Halle auch die besten Läuferinnen: Carmen Keppler (SV Oberkollbach) war nach 42:36 Minuten wieder da, dicht gefolgt von Carmen Farr (TV Nöttingen) und Regina Vielmeier (SV Oberkollbach). Auch wenn er nicht unter die ersten kam, sorgte Peter Didio für einen bemerkenswerten Zieleinlauf: Der Läufer vom LV Biet (Ankunft nach 1:10:52) ist nämlich Jahrgang 1936.Was für ein Timing: „In einer Dreiviertelstunde bin ich wieder da“, sagte der 48-Jährige Frank Rümelin aus Bauschlott kurz vor dem Start und stand 44:13 Minuten später wieder da. Auf dem Laufband habe er sich vier-, fünfmal die Woche auf den Lauf vorbereitet, auch wenn es über Stock und Stein nochmal etwas anderes sei, „Aber an den Steigungen muss man einfach die Zähne zusammenbeißen“.

Auch Sabrina Vogel und Bea Becker, die mit ihren Freunden vom Lauftreff der TG Stein nach Nöttingen gekommen waren, um am sechsten und vorletzten Rennen der Laufserie um den Cup der Sparkasse Pforzheim Calw teilzunehmen, schafften die Strecke wie vorgenommen in weniger als einer Stunde: „Schließlich ist das trockene, nicht zu heiße Wetter heute Abend optimal.“

Neben Auszeichnungen und Urkunden verteilte der Verein Warengutscheine und Sponsorengeschenke an die erfolgreichen Sportler. Auch das Team mit den meisten Teilnehmern – das LC 80 Goldstadtlaufteam – freute sich über ein Präsent.

Impressionen vom Ranntallauf unter www.tv-noettingen.de