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Große Läufe wie der Marathon in New York wecken bei Michael Kopf Glücksgefühle.  Foto: Privat 

Über Karlsruhe in die weite Läuferwelt: Volksbank-Mitarbeiter Michael Kopf liebt große Marathons - und ist Teil von „Lauf geht’s“

Pforzheim. Der Halbmarathon in Karlsruhe wird von der Fiducia & GAD IT AG gesponsert. Eben jenem Rechenzentrum, mit dem auch die Volksbank Pforzheim zusammen arbeitet. Nicht nur deshalb freut es Michael Kopf, Bereichsleiter Vertriebsmanagement, dass sein Arbeitgeber die PZ-Aktion „Lauf geht’s – in sechs Monaten zum Halbmarathon“ unterstützt. Als passionierter Läufer ist er immer dafür zu haben, andere für diesen Sport zu begeistern: „Ich find es eine spannende Geschichte“.

Vor rund zehn Jahren hat Kopf mit dem Laufen angefangen. „Ich war schon immer sportlich, habe früher Tischtennis gespielt“, erzählt er. Dann habe er etwas anderes gesucht und ist dann beim Laufen hängengeblieben.

Erst halb, dann ganz

Erst lief er Rennen über zehn Kilometer, dann absolvierte er 2010, also direkt in seinem ersten Läufer-Jahr, den ersten Halbmarathon – übrigens in Karlsruhe. „Dann kam bei mir der Gedanke auf, wer einen halben Marathon laufen kann, der kann auch einen Ganzen laufen“, so Kopf. Schon ein Jahr später stand er dann auch beim Marathon in München am Start. Wiederum ein Jahr später lief er in Berlin, ehe es 2013 erstmals in die USA, genauer gesagt, nach New York ging. „In New York mal Marathon zu laufen, das war für mich bisher das Größte“.

Inzwischen hat das Lauf-Ass auch Teilnahmeurkunden aus Boston, Chicago, Frankfurt, Hamburg und Paris zu Hause. „Es gibt viele, die sagen, die großen Läufe mit 50 000 Teilnehmern machen ihnen keinen Spaß. Das sind ihnen zu viele Läufer – ich hingegen finde das klasse“, sagt Kopf, der auch schon mal bei einem Marathon-Lauf 20 Minuten brauchte, bis er von seinem Startplatz aus die Startlinie erreicht hatte.

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Stolz hält Michael Kopf in Chicago nach dem Marathon seine Teilnehmer-Medaille in die Kamera. Foto: Privat

Gerade von den Marathonläufen in den USA schwärmt der Bänker. Vor allem die Atmosphäre dort hat tiefe Eindrücke bei ihm hinterlassen. „Die Amerikaner sind da einfach anders, wenn es um Sport geht, drehen die total durch.“ Aber egal wo man laufe, wenn man im Ziel ankomme, sei das ein gutes Gefühl. Das möchte er nun gern mit seinen Kollegen teilen. Mit zwei davon startete er vergangenes Jahr in Karlsruhe als Staffel. „Nächstes Jahr sind wir wieder mit dabei“, hatten sie sich geschworen. Nun wird dank „Lauf geht’s“ ein größeres Volksbank-Team am 20. September an den Start gehen.

Ratgeber für die Kollegen

Bei der PZ-Aktion werden 25 Volksbank-Mitarbeiter teilnehmen. Kopf steht diesen gern mit Rat zur Seite. Er könne sich noch gut an seine Anfänge erinnern. „Man braucht schon eine Weile bis man drin ist“, so Kopf. Ihm habe es geholfen, in einem Lauftreff mit Gleichgesinnten zu trainieren. „Man trifft sich an einem festen Termin, kommt ins Gespräch und setzt sich dann auch gemeinsame Ziele.“

Im Zuge von „Lauf geht’s“ will Kopf mit einigen Kollegen auch einen Volksbank-Lauftreff gründen, für alle, die aus beruflichen oder privaten Gründen nicht das komplette Trainingsprogramm mitmachen können, aber dennoch gern in einer Gruppe laufen möchten. Eventuell würde der ein oder andere dann dennoch in Karlsruhe an den Start gehen. „Wir erhoffen uns da auch außerhalb von „Lauf geht’s“ einen Synergieeffekt“, sagt Kopf. Über den Sport lerne man sich über die Arbeit hinaus besser kennen und es schweiße enger zusammen.

Abgesehen von den Vorteilen, die „Lauf geht’s“ intern für die Volksbank mitbringt, möchte man natürlich auch nach außen hin als Sportsponsor positiv wahrgenommen werden. Neben Handball in Pforzheim und dem Turnen in Straubenhardt wolle man dabei mit Laufevents und ähnlichen Veranstaltung wie dem Triathlon in Mühlacker und als Partner von „Lauf geht’s“ ein drittes Standbein schaffen, so Kopf.

Kopf hat sich den Halbmarathon in Karlsruhe im Kalender angestrichen. Seine langfristigen Ziele sind aber die Marathonläufe in London und Tokio. Wenn er diese beiden noch schafft, hat er die sechs „großen“ Marathons (Berlin, Chicago, New York, Boston, London und Tokio) bestritten und würde in den Majors Club aufgenommen. „Das ist mein großes Ziel“, so Kopf.

Weitere Infos zu „Lauf geht’s“ und ein Anmeldeformular gibt es unter www.laufgehts-pforzheim.de.

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Anna Wittmershaus

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