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Auf dem Kunstrasen ausgebremst: Nöttingens Colin Bitzer (links) wird von Freibergs Thomas Gentner gestoppt. Foto: Eibner
Auf dem Kunstrasen ausgebremst: Nöttingens Colin Bitzer (links) wird von Freibergs Thomas Gentner gestoppt. Foto: Eibner
24.09.2017

Überraschender Einbruch: FC Nöttingen verliert beim SGV Freiburg 0:4

Freiberg/Remchingen-Nöttingen. Dass der FC Nöttingen nicht ohne Niederlage durch die Saison der Fußball-Oberliga kommen würde, war klar. Dass es die erste Niederlage erst am achten Spieltag gab, ist unterm Strich eine gute Bilanz. Dass die Pleite mit 0:4 (0:2) am Samstag beim SGV Freiburg aber richtig deutlich war, ist doch eine Überraschung.

Dubravko Kolinger mag nicht lange um den heißen Brei herumreden. „Das ist schmerzhaft und tut weh. Aber die Niederlage geht in Ordnung. Wir hatten einfach einen schlechten Tag“, sagt der FCN-Coach über das Resultat, das „ein, zwei Tore zu hoch“ sei.

Dass die Partie in Freiberg auf einem Kunstrasen „der älteren Generation“ (Kolinger) stattfand, kam den Nöttingern sicher nicht entgegen.

Warum bei gutem Wetter auf Kunstrasen gespielt wurde, erschloss sich den Kickern aus Remchingen nicht. „Wenn sie das extra gemacht haben, um einen Vorteil zu haben, haben sie es richtig gemacht“, sieht Kolinger die Sache pragmatisch.

Die Nöttinger, die jetzt vorerst auch die Tabellenführung los sind, kamen nie richtig ins Spiel oder in die Zweikämpfe. Chancen gab es kaum, weil auch bei guten Angriffen der letzte Pass nicht ankam. Das machten die Gäste besser, die durch Marcel Sökler (11.) früh in Führung gingen und durch Mert Öztürk (43.) kurz vor der Pause nachlegten.

Der Versuch einer verstärkten Offensive verpuffte beim FCN nach der Pause mit dem 0:3 durch Hakan Kutlu (52.). Beim 0:4 durch Mert Tasdelen ärgerten sich die Gäste über fehlendes Fairplay, weil ein Nöttinger Spieler verletzt am Boden lag.

Dubravko Kolinger ist überzeugt: „Das haut uns nicht um.“ Zugleich bleibt er gelassen: „Die Saison ist lang. Wir sind erst im September.“