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Viel Redebedarf herrscht bei der TGS Pforzheim um Trainer Andrej Klimovets nach dem 30:30-Remis beim Tabellenletzten. © Becker/PZ-Archiv
25.03.2017

Überraschendes Comeback beim Punktgewinn der TGS Pforzheim gegen den HC Oppenweiler/Backnang

15:19 lag Handball-Drittligist TGS Pforzheim nach 29 Minuten gegen den HC Oppenweiler/Backnang schon zurück. Ein Ergebnis, mit dem der Aufstieg wohl in weite Ferne gerückt wäre. Doch die Turngesellen kämpften sich am Samstagabend zurück - und bleiben mit dem 31:31 zumindest auf Schlagdistanz.

Bildergalerie: TGS Pforzheim - HC Oppenweiler-Backnang

Viel zu passiv spielte in Hälfte eins die gesamte Pforzheimer Abwehr, so dass der Oppenweiler Rückraum fast nach Belieben einnetzen konnte. „Unterirdisch“ fand auch TGS-Abteilungsleiter Wolfgang Taafel die erste Hälfte des Spiels. Er kritisierte unter anderem die leichten Fehler: „Wir haben dem Gegner den Ball ja in die Hand gespielt Aber die Jungs haben sich stark zurückgekämpft“, betonte Taafel, der auch diese Meinung mit Martin Kienzle teilte, der nach neunwöchiger Verletzungspause überraschend sein Comeback feierte: „In der zweiten Hälfte haben wir mehr attackiert“, analysierte er. „Wir haben agiert statt reagiert.“

Entscheidend für den Punktgewinn war die Phase nach dem 22:25, als Pforzheim in Unterzahl war. Diese überstand die TGS schadlos – und mehr als das: Erst verkürzte Felipe Soteras Merz, dessen Abgang nach der Saison Wolfgang Taafel bestätigte, per Siebenmeter zum 23:25. Dann schloss Kikillus eine gelungene Taafel-Merz-Kombination zum 24:25 ab, ehe Merz noch zweimal traf. 26:25 – das Spiel war gedreht. Trotzdem wurde es noch bis zur Schlussminute spannend. Florian Taafel war es, der Pforzheim per Siebenmeter fünf Sekunden vor dem Ende das 31:31 sicherte.

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