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Dresdner Ultras hatten vor zwei Jahren in Karlsruhe randaliert.  Foto: dpa 

„Ultras Dynamo“ meiden dieses Mal das Zweitliga-Spiel beim Karlsruher SC

Dresden/Karlsruhe. Vor gut zwei Jahren hatte es schockierende Bilder von sogenannten Dresdner Fans gegeben, diesmal boykottieren die Ultras des Fußball-Zweitligisten SG Dynamo das Auswärtsspiel beim Karlsruher SC. Die „Ultras Dynamo“ kündigten an, der Partie am Samstag (13.30 Uhr/Sky) fernzubleiben, weil „an diesem Tag mit verstärkten polizeilichen Maßnahmen zu rechnen“ sei, wie es auf der Internetseite der Fangruppierung heißt.

„Staatsanwaltschaft, Polizei, Funktionäre und Medienvertreter warten nur darauf bis sich die ersten Dynamofans ‚falsch‘ verhalten. Diese Show wollen und werden wir ihnen nicht geben“, schrieben die Ultras. Beim Zusammentreffen der Zweitligisten am 14. Mai 2017 war eine selbst ernannte „Football-Army Dynamo Dresden“ im Camouflage-Look marschiert, hatte randaliert und dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) den Krieg erklärt. Im Umfeld der Aktion wurden in Karlsruhe laut Polizeiangaben 15 Beamte und 21 Ordner verletzt, Hausdurchsuchungen folgten.

Dynamo unterstützt die aktuelle „Idee aus der aktiven Fanszene“ und bietet nun ersatzweise ein Public Viewing im Rudolf-Harbig-Stadion an. 2000 Tickets waren bis Donnerstagmittag verkauft.