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CfR-Stürmer Dominik Salz ging es wie dem gesamten Team: In Freiberg fehlte das Glück. Hennrich/PZ-Archiv
CfR-Stürmer Dominik Salz ging es wie dem gesamten Team: In Freiberg fehlte das Glück. Hennrich/PZ-Archiv
23.08.2017

Unglückliche Niederlage nach engagiertem Spiel des CfR Pforzheim

Nach einer Auswärtsniederlage und einen Heimsieg hat der 1. CfR Pforzheim in der Fremde erneut das Nachsehen gehabt. In der Fußball-Oberliga musste sich das neu formierte Team des neuen Trainers Adis Herceg gestern beim SGV Freiberg mit 1:2 (0:1) geschlagen geben. „Wir haben ein bisschen Pech im Abschluss gehabt. Ansonsten war das eine Top-Leistung: Die Mannschaft hat alles reingehauen“, sagte Herceg.

Wie der FC Villingen, bei dem die Pforzheim im ersten Punktspiel der Saison 2017/18 mit 1:3 das Nachsehen gehabt haben, ist Freiberg ein Oberliga-Rückkehrer. Nach zwei Niederlagen feierte der Meister der Verbandsliga Württemberg nun ausgerechnet gegen den CfR das erste Erfolgserlebnis.

Zweimal hatte Freiberg trotz Führung verloren – und so hätte es auch gestern laufen können. Die Führung nach einem abgefälschten Schuss von Steven Kröner (28. Minute) konnte Pforzheims Denis Gudzevic per Elfmeter ausgleichen (54.) – und danach hatte die Herceg-Elf die Möglichkeit auf die Siegstraße einzubiegen. Letztlich fiel aber auf der anderen Seite ein weiteres Tor: Thomas Gentner traf, nachdem Manuel Salz einen scharfen und noch dazu abgefälschten Schuss von der Strafraumgrenze durch die Finger rutschen ließ (72.). Kurz danach schoss Dominik Salz, der Bruder des CfR-Torhüters, an die Latte. Vorher hatte er zwei gute Chancen gehabt: In der 58. Minute konnte jedoch Freibergs Keeper Thomas Bromma den Ball zu Ecke klären. Dicht vor einem Torerfolg war Stürmer Salz bereits kurz vor dem ersten Gegentreffer gewesen, doch in der 28. Minute klärte SGV-Mann Marco Pischorn auf der Linie.

In Person von Pischorn konnten die Freiberger in der Verteidigung einen Mann mit Bundesliga-Erfahrung aufbieten. Der 31-Jährige, der in Mühlacker geboren wurde und in Sersheim aufgewachsen ist, hatte einst das Trikot des VfB Stuttgart getragen und war dann mit dem SV Sandhausen in die 2. Liga aufgestiegen.

Elfmeterpfiff bleibt aus

Trotz dieser Besetzung der gegnerischen Defensive hätten die Pforzheimer zumindest ein zweites Tor machen können. Doch wie zunächst nach der Pause sowie dann nach dem Ausgleich, als Gudzevic noch einen Pfostentreffer verbuchte, waren die Bemühungen des CfR-Teams in Freiberg auch in der Schlussphase vergebens. Als gegen Ende Stürmer Salz zu Boden ging, erfüllte sich die Hoffnung auf einen Elfmeterpfiff mit. „Es gab auf jeden Fall eine Berührung am Fuß“, sagte CfR-Vorstandsmitglied Marco Nabinger: „Es war kein hundertprozentiger Elfmeter, aber einer, den man geben hätte können.“ Der Schiedsrichter sah das anders, so dass sich nach einem von beiden Seiten engagierten Spiel Freiberg siegte. Beim CfR stehtalso weiter nur nur ein 4:3 gegen den SV Oberachern auf der Habenseite.