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Gerät ins Straucheln: der TuS Bilfingen um Spieletrainer Dejan Svjetlanovic (rechts).  Ripberger, PZ-Archiv
Gerät ins Straucheln: der TuS Bilfingen um Spieletrainer Dejan Svjetlanovic (rechts). Ripberger, PZ-Archiv
26.09.2016

Verbandsliga: Beim TuS Bilfingen ist derzeit der Wurm drin

Er sah zunächst sehr vielversprechend aus, der Verbandsliga-Start des TuS Bilfingen. Vier ungeschlagene Spiele, darunter das 0:0 gegen Tabellenführer Heddesheim, sowie die Siege gegen Lauda und Viernheim sprechen für sich.

Doch nun folgt die Ernüchterung. Zwei Niederlagen, vorne kaum Durchschlagskraft, hinten eine miserable Verteidigung, deren Fehler sofort bestraft wurden: Bilfingen bekommt nun die Qualität der neuen Liga zu spüren.

Das sieht auch Keeper Mathias Dörrich so. „Das ist Verbandsliga“, warnte er seine Mitspieler nach dem 0:3 gegen Schwetzingen im Mannschaftskreis. „Wir müssen Vieles besser machen.“

Abwehrspieler Nick Petlach ging mit der Leistung von sich und seinen Kollegen hart ins Gericht. „Zu keinem Zeitpunkt hätten wir einen Punkt verdient gehabt“, so der 22-Jährige. „Unsere Einstellung muss besser werden.“

Die Einstellung, das ist das, was Spielertrainer Dejan Svjetlanovic an seiner Truppe zuvor immer loben konnte. Über Kampf und Teamgeist holte sich der Aufsteiger Zähler um Zähler. All das suchte man im Spiel gegen Schwetzingen vergeblich. „Die Körpersprache, das ist der Punkt, der fehlt“, so Svjetlanovic. „Wir waren weit entfernt vom Maximum.“ Aber warum? „Wir haben eine kleine Blockade“, gibt der 36-Jährige zu. „Der ein oder andere ist verunsichert“.

Hinzu kommen personelle Probleme beim ohnehin dünn besetzten Kader. Neben Jeremy Westphalen, der noch länger ausfällt, gingen einige Spieler angeschlagen in das Match, zum Beispiel Oguzhan Celebi (Schulterprobleme) und Maxim Kohlmann (Adduktoren). Sorgen machen muss man sich (noch) nicht. Mit acht Zählern belegt die Elf einen soliden achten Platz – das Polster auf den Tabellenkeller ist aber mit der Pleite geschmolzen. Will man nicht abrutschen, muss der TuS daheim gegen den TSV Strümpfelbrunn (Sonntag, 15.30 Uhr) punkten.