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Beim Gastspiel in Kirrlach ist zunächst einmal die Bilfinger Abwehr mit Torhüter Mathias Dörrich gefordert. PZ-Archiv/Riberger
Beim Gastspiel in Kirrlach ist zunächst einmal die Bilfinger Abwehr mit Torhüter Mathias Dörrich gefordert. PZ-Archiv/Riberger
24.08.2017

Verbandsliga: Hohe Hürde für TuS Bilfingen beim selbstbewussten Aufsteiger

Kämpfelbach-Bilfingen. Nach einem geglückten Saisonstart mit dem 5:2-Erfolg gegen den ASV Durlach kann sich der TuS Bilfingen zwar nicht locker zurücklehnen. Aber die ersten drei Punkte nehmen natürlich schon etwas Druck von Dejan Svjetlanovics Mannschaft. So fährt das Team am Samstag (17.00 Uhr) zwar nicht entspannt, aber doch etwas gelassener zum Aufsteiger Olympia Kirrlach.

Dejan Svjetlanovic weiß, dass seine Mannschaft vor einer hohen Hürde steht. Kirrlach habe die Euphorie des Aufstiegs mit in die neue Liga genommen und zum Auftakt gleich einmal in Durlach-Aue 2:1 gewonnen. „Die strotzen vor Selbstbewusstsein“, sagt der TuS-Coach über einen „robusten Gegner, der wenig Gegentore kassiert“. Tatsächlich überzeugte die Olympia vergangene Saison in der Landesliga in doppelter Hinsicht: das Team kassierte die wenigsten Gegentore, stellte offensiv die zweitbeste Einheit.

Nur allzu gerne würde Svjetlanovic mit der zum Einstand erfolgreichen Startelf antreten, aber das geht nicht. Rechtsverteidiger Jens Helfrich fehlt urlaubsbedingt. Zum Glück gibt es vermehrt Alternativen, weil Marius Kraus (Bänderdehnung im Knie) wieder im Training und Benjamin Krause nach seiner Zerrung wieder fit ist. Zudem ist Kevin Stoitzner aus dem Urlaub zurück. Stoitzner und Kraus sind auch Kandidaten für Helfrichs Position. Mit Samuel Augenstein (Schambeinentzündung) und Jeremy Westphalen (krank) fallen zwei weitere mögliche Ersatzleute aber noch aus.

„Immer für ein Tor gut“

So turbulent wie das Auftaktmatch mit den sieben Toren erwartet Svjetlanovic die Partie in Kirrlach nicht. „Die verteidigen gerne kompakt, lassen den Gegner kommen und kontern dann“, sagt Bilfingens Trainer. Da gilt es, selbst gut zu verteidigen und dem Gegner nicht ins offenene Messer laufen. Deshalb gibt Svjetlanovic folgende Taktik aus: „Wir wollen hinten erst einmal die Null halten. Vorne sind wir ja immer für ein Tor gut.“ Was die Partie gegen Durlach eindrucksvoll bewiesen hat.