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Zwei Punkten visieren Jan Althuon und die TGS Pforzheim auch gegen Altensteig an. 
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Angriffslustig: Der TV Ispringen mit Christian Apel (beim Wurf) will am Wochenende das Verfolgerduell für sich entscheiden. Hennrich/PZ-Archiv 

Verfolgerduell in Ispringen

Handball: Fällt in der Landesliga schon eine Vorentscheidung?Die TGS Pforzheim hat inder Oberliga den TSV Altensteig zu Gast.

Die TGS Pforzheim will in der Handball-Oberliga der Männer daheim gegen den TSV Altensteig die nächsten beiden Zähler holen. In der Badenliga steht der HC Neuenbürg daheim unter Druck, in der Landesliga ist der TV Ispringen Gastgeber im Verfolgerduell.

Gleich zweimal geht es für die TGS Pforzheim jetzt gegen Teams aus der näheren Umgebung: Am morgigen Samstag daheim im Nordschwarzwald-Duell gegen den TSV Altensteig, eine Woche später dann im großen Stadtderby bei der SG Pforzheim/Eutingen. Das Spiel gegen Altensteig wird der verletzte TGS-Torjäger Florian Taafel besonders traurig verfolgen, weil er früher selbst das Altensteiger Trikot trug. Nach drei Siegen gegen den Rivalen aus dem Kreis Calw hat die TGS auch im vierten Anlauf das Punktepaar fest eingeplant. Der Gegner, der am Rande der Abstiegszone platziert ist, hat aber nichts zu verschenken. Altensteigs Problem ist die lange Verletztenliste, auf der auch der Ex-Birkenfeld Denis Rutkewitz Dauergast ist.

Verletzungssorgen hat auch die SG Pforzheim/Eutingen wieder. Deshalb wird der Gang am Samstag zum SV Kornwestheim kein Spaziergang. Das Hinspiel haben die Pforzheimer zwar mit 30:17 gewonnen, doch Kornwestheim ist auswärts (2:16) auch nur Punktelieferant. Daheim (13:15) sind die Schwaben aber eine Macht. Und Torjäger Christopher Tinti, der im Hinspiel fehlte, ist beim SVK wieder dabei.

In der Badenliga der Männer hat die SG Pforzheim/Eutingen II im Jahr 2012 noch keinen Punkt geholt. Das will die Truppe von Wolfgang Lipps bei der SGKönigshofen/Sachsenflur nachholen. Dabei müssen die Pforzheimer mit hartem Widerstand rechnen, weil Königshofen jeden Punkt im Abstiegskampf braucht.

Nur einen Punkt besser als Königshofen steht der HC Neuenbürg da. Deshalb ist ein Heimsieg gegen den TV Friedrichsfeld, der wiederum einen Punkt mehr als der HCN geholt hat, eigentlich Pflicht. Im Hinspiel gelang Neuenbürg immerhin ein Unentschieden.

Besser als zu erwarten hat sich hingegen der TV Bretten bislang in der Badenliga präsentiert. Die Melanchthonstädter sind gut ins neue Jahr gestartet. So darf man Henning Paul und seinen Mitstreitern am Sonntag daheim gegen den TSV Birkenau den nächsten Erfolg zutrauen.

In der Landesliga der Männer treffen mit dem TV Ispringen und der HSG Rintheim/Weingarten/Grötzingen die beiden punktgleichen Verfolger aufeinander. Nachdem Tabellenführer Neuthard zuletzt in Langensteinbach verlor und jetzt „nur“ noch vier Punkte Vorsprung hat, wurde das Verfolgerduell sogar aufgewertet. Doch nur der Sieger des Verfolgerduells darf sich weiter Hoffnung im Titelrennen machen. Das Hinspiel hat Ispringen mit der bisher besten Saisonleistung unerwartet deutlich (29:20) gewonnen.

Dass Neuthard in Langensteinbach 20:29 verloren hat, ist sicherlich kein Vorteil für die SG Pforzheim/Eutingen III, die am Samstag ihre Visitenkarte beim Tabellenführer abgibt. Und daheim hat Neuthard noch keinen Punkt abgegeben. Ein Wiedersehen gibt es für die SGler mit Lars Johann, der in der Jugend auf dem Pforzheimer Buckenberg spielte.

Blau Gelb Mühlacker bekommt es im Abstiegskampf daheim jetzt mit dem TV Büchenau zu tun. Während Mühlacker am vergangenen Wochenende 42 Gegentreffer kassierte, hat Büchenau zeitgleich 44-mal getroffen. Da ist die Abwehr der Blau-Gelben also gefordert.

In der Oberliga der Frauen wird der HSG Pforzheim nach den beiden Siegen gegen Lahr und Pflugfelden am Wochenende eine Pause gegönnt.

In der Landesliga der Frauen dürfte die SG Pforzheim/Eutingen keine Probleme haben, die am Mittwoch im Lokalderby mit dem 40:14 gegen die TGS Pforzheim zurückeroberte Tabellenführung beim TSV Graben zu verteidigen. Die TGS Pforzheim trifft auf den TV Knielingen und damit zum zweiten Mal binnen vier Tagen auf eine Spitzenmannschaft. Da werden die Nordstädterinnen ihre prekäre Lage kaum verbessern können. Im Reservisten-Duell der TG Neureut gegen die HSG Pforzheim wird wie im Vorrundenspiel ein enges Spiel erwartet. Dieter Glauner