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„Wir müssen wachsam sein“: Uwe Rhein, Trainer des FC Nöttingen II, zum derzeitigen achten Tabellenplatz in der Landesliga. PZ-Archiv, Ripberger
„Wir müssen wachsam sein“: Uwe Rhein, Trainer des FC Nöttingen II, zum derzeitigen achten Tabellenplatz in der Landesliga. PZ-Archiv, Ripberger
21.03.2016

Verstärkte Defensive des FC Nöttingen II führt zum Derby-Sieg gegen FC Birkenfeld

Pforzheim. Starke Revanche des FC Nöttingen II! Nach der 2:5-Niederlage im Hinspiel feierte der Fußball-Landesligist am Wochenende einen deutlichen 3:0-Sieg gegen den 1. FC Birkenfeld.

„Birkenfeld war optisch überlegen“, sagt Nöttingens Coach Uwe Rhein, „doch mit unseren schnellen Gegenstößen hatten sie Probleme. Außerdem standen wir in der Defensive gut.“ Die Treffer der Lilahemden erzielten David Kunzmann (16.), Giuliano De Nunzio (43.) und Christian Müller (90.).

Zu Null gegen die starke Birkenfelder Offensive – das ist schon beeindruckend. Doch es gibt auch einen Grund für die stabile Defensive (erst einen Gegentreffer in den letzten drei Spielen). „Wir haben in der Vorbereitung an einigen taktischen Systemen gearbeitet und sind nun flexibler“, erklärt Uwe Rhein. Die Ausbildung in den Juniorenteams erfolgt vorwiegend im 4-4-2-System.

Mit den drei Punkten gegen Birkenfeld hat die FCN-Reserve ihren Platz im Mittelfeld gefestigt. Ärgert man sich nach solch einem Erfolg nicht, dass man nur auf Platz acht steht? „Wir haben gewusst, dass es eine schwere Runde wird. Die Liga ist sehr ausgeglichen. Für uns steht weiterhin die Entwicklung der Spieler im Mittelpunkt. Wir wollen sie an die Oberliga-Mannschaft heranführen“, entgegnet Uwe Rhein.

Trotz der 29 Punkte auf dem Konto will sich der FCN-Coach noch keinesfalls entspannt zurücklehnen. „Wir müssen wachsam sein. Ich schaue immer noch auf den Abstiegsrelegationsplatz (9 Punkte Vorsprung, Anm. d. Red.). Für uns gilt es weiterhin, so schnell wie möglich, 40 Punkte für den Klassenerhalt zu holen.“

An der Spitze sieht Uwe Rhein dagegen den ATSV Mutschelbach davonziehen. „Die Mannschaft hat Verbandsliga-Format, sie muss aufsteigen“, so der Nöttinger Trainer. Nicht unterschätzen dürfe man dagegen den Tabellenvierten Heidelsheim. „Die haben am meisten Erfahrung und kommen noch.“ Und was ist mit Bilfingen und Birkenfeld? Uwe Rhein: „Für Bilfingen könnte ihr eigener Platz zum Stolperstein werden. Erst recht gegen Teams, die sich hinten reinstellen. Und Birkenfeld ist jetzt natürlich unter Druck.