nach oben
Für mehr Präsenz unter dem Korb sorgt Lina Pikciute bei Keltern. Foto Ripberger
Für mehr Präsenz unter dem Korb sorgt Lina Pikciute bei Keltern. Foto Ripberger
01.02.2018

Verstärkung bei den Basketballerinnen der Rutronik Stars Keltern – Heimspiel gegen Saarlouis

Keltern. Die Ausgangsposition ist prima. Nach dem Sieg im Spitzenspiel beim TSV Wasserburg und der Übernahme der Tabellenführung haben die Basketballerinnen der Rutronik Stars Keltern jetzt beste Chancen, die reguläre Saison als Spitzenreiter zu beenden. Damit hätte das Team von Trainer Christian Hergenröther in den Play-offs immer dann Heimrecht, wenn ein entscheidendes drittes oder fünftes Spiel nötig wird.

Das Gute: Bei zwei Punkten Vorsprung und dem gewonnenen direkten Vergleich mit Wasserburg kann sich Keltern sogar noch eine weitere Niederlage erlauben, ohne die Tabellenführung wieder zu verlieren. Und eine weitere Niederlage ist so unwahrscheinlich nicht, denn vom 18. Februar bis zum 4. März bekommt es Keltern mit drei Teams aus der oberen Tabellenhälfte zu tun: Erst geht es zum Tabellenvierten nach Herne, dann gastiert der Tabellendritte Bad Aibling bei den Rutronik Stars, danach führt die Reise zum Tabellensechsten Wohnbau Angels in Nördlingen.

Die Sterne sollten also auf der Hut sein. Das gilt auch für das Heimspiel am Samstag (19.00 Uhr, Speiterling-Halle in Dietlingen) gegen die Saarlouis Royals, auch wenn die Saarländerinnen in der Tabelle nur auf Rang acht geführt werden. Drei ihrer sechs Siege haben die Royals aber auswärts erzielt.

Doch die Favoritenrolle liegt klar bei den Sternen, die sich für den Saisonendspurt noch einmal verstärkt haben. Mit Alicia McVaughn wurde nach Linda Pikciute eine weitere Centerspielerin verpflichtet, um nach dem Abgang von Katharina Fikiel und Katarina Vuckovic wieder „vollzählig“ zu sein. Schon mit Pikciute wurde das Team unter dem Korb dominanter, mit McVaughn soll das noch besser werden.

Eine Ausländerin zu viel

Die Verpflichtung der starken US-Amerikanerin bringt aber ein Problem mit sich, weil nun vier Nicht-EU-Ausländerinnen im Kelterner Kader stehen, drei aber jeweils nur am Spieltag eingesetzt werden können. Da Amber Orrange (USA) und Tatsiana Likhtarovich (Weißrussland) nahezu unersetzlich erscheinen, könnte Shaquilla Nunn (USA) im Zweifelsfall die Leidtragende sein.

Doch damit nicht genug. Mit Jasemine Thomas könnte bald eine weitere US-Amerikanerin wieder zur Verfügung stehen. Die Spielmacherin hatte Keltern durch die Saison 2016/17 geführt, ehe sie vor den Playoffs mit einem Kreuzbandriss ausfiel. Einen Vorteil könnte das für Keltern haben: Sollte das Team wieder wie 2017 von Verletzungen gebeutelt werden, stünde in dieser Saison auf der Spielmacher- und Centerposition Ersatz bereit.