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Der VfB Stuttgart hat keine Bedenken bei Bobic' Nebenjob zusammen mit Spielberater Jürgen Schwab ein Sportgeschäft zu betreiben.
VfB Stuttgart: Keine Bedenken bei Bobic' Nebenjob © dpa
09.08.2010

VfB Stuttgart: Keine Bedenken bei Bobic' Nebenjob

STUTTGART. Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart hat nach Angaben seines Präsidenten Erwin Staudt keine Bedenken dabei, dass der neue Sportdirektor Fredi Bobic im Nebenjob ein Sportgeschäft mit dem Spielerberater Jürgen Schwab betreibt. „Da gibt es keinen Interessenkonflikt. Das ist in seinem Vertrag geregelt. Er ist weiterhin Teilhaber an einem Sportgeschäft“, sagte Staudt. Unter der Überschrift „Stuttgarter Gschmäckle“ hatte das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ (Montag) berichtet, dass Bobic in seiner neuen Funktion beim VfB Verhandlungen mit jemandem führen könnte, „mit dem er im Nebenberuf verbandelt ist“. Schwab vertritt unter anderem die Interessen der VfB-Spieler Christian Gentner, Sven Ulreich und Elson. Zusammen mit Bobic ist er nach Angaben des „Spiegels“ zu je 50 Prozent an dem Geschäft in Winterbach bei Stuttgart beteiligt.

Bobic erklärte gegenüber dem Magazin, dass er den Vorstand des VfB vorab über seine Geschäftsverbindung zu Schwab informiert habe. „Die Herren haben darin kein Thema gesehen“, zitierte ihn der „Spiegel“.