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Der kriselnde VfB setzt weiter auf Timo Werner (links). Eine der fünf Auftaktniederlagen bezogen die Stuttgarter gegen Hertha BSC mit Salomon Kalou. Foto: dpa
Der kriselnde VfB setzt weiter auf Timo Werner (links). Eine der fünf Auftaktniederlagen bezogen die Stuttgarter gegen Hertha BSC mit Salomon Kalou. Foto: dpa
22.09.2015

VfB Stuttgart muss gegen Hannover 96 ran

Seine sechste Niederlage in Serie will der VfB Stuttgart im Bundesliga-Krisenduell bei Hannover 96 unbedingt verhindern. Trainer Alexander Zorniger hat mit alarmierenden Tiefs schon Erfahrungen gemacht. Noch zu Oberliga-Zeiten in Schwäbisch Gmünd sei ihm das widerfahren, erzählte der 47-Jährige vor dem wichtigen Bundesliga-Gastspiel am Mittwoch (20 Uhr/Sky). Die Fußballer aus Niedersachsen sind mit bisher einen Punkt auch so schlecht wie noch nie gestartet.

Am Ende seines Schwäbisch Gmünder Tiefs habe sich Zorniger mit Normannia Gmünd für den DFB-Pokal qualifiziert und frühzeitig den Klassenerhalt gesichert. Frühzeitiger Klassenerhalt? Für die Schwaben, die einen gesicherten Mittelfeldplatz anstreben, wäre das eine echte Leistung.

„Die Ergebnisse müssen kommen“, forderte Zorniger am Dienstag wieder und meinte auch mit Blick auf die offensive Spielweise seiner Mannschaft: „Es gibt nach wie vor extrem viele, die sagen: Geht diesen Weg so weiter.“ Dieser Weg beinhaltet eine riskante Marschroute, die im besten Fall eine Vielzahl von Torchancen einbringt – aber im schlechtesten Fall zu riesigen Lücken in der Defensive führt.

„Alle sind felsenfest überzeugt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, versicherte Zorniger, der Hannover unter anderem „individuelle Qualität“ und eine „kopfballstarke defensive Zentrale“ bescheinigt. „Wie jede andere Mannschaft auch haben sie Waffen, mit denen sie uns schlagen können.“ Das soll diesmal bei den 96ern, wo die Stuttgarter keine ihrer letzten acht Partien gewinnen konnten, aber nicht passieren.

Dazu soll in der Offensive Timo Werner beitragen. „Timo hat’s gut gemacht, er wird wieder starten“, sagte Zorniger. Der 19-jährige Werner hatte beim 0:1 gegen den FC Schalke 04 erstmals in dieser Saison in der Startelf gestanden und sich für seine zuvor dürftigen Trainingsleistungen rehabilitiert. Fraglich ist, ob Innenverteidiger Timo Baumgartl (leichte Knieprobleme) spielt. Spielmacher Daniel Didavi, der wegen einer geplatzten Zyste im Knie am Sonntag nur einen Kurzeinsatz hatte, ist eine Alternative für die Startelf.

Mögliche VfB-Aufstellung: Tyton – Klein, Sunjic, Baumgartl, Insua – Didavi, Serey Dié, Gentner, Kostic – Werner, Ginczek