760_0900_107153_119666457.jpg
Guido Buchwald.  Foto: Andreas Gebert/dpa 

VfB-Vereinsbeirat: Guido Buchwald forderte zuviel

Stuttgart. Guido Buchwald ist mit seiner Bewerbung um das Präsidentenamt bei Fußball-Zweitligist VfB Stuttgart auch wegen finanzieller Forderungen gescheitert. Das sagte der Vorsitzende des Vereinsbeirats, Wolf-Dietrich Erhard am Montag. Damit reagierte er auf die Kritik des Fußball-Weltmeisters von 1990.

„Wir haben das Amt im Ehren- und Nebenamt ausgeschrieben – dazu gehört auch ein enger finanzieller Spielraum bei dem Thema Aufwandsentschädigung. Da hatten Guido und wir als Vereinsbeirat unterschiedliche Vorstellungen“, sagte der 65-Jährige. Buchwald war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Buchwald hatte seinen Ex-Club in einer Stellungnahme am Sonntag heftig kritisiert. „Man will beim VfB Stuttgart in der Vereinsführung keine Fachleute mit eigener Meinung“, schrieb er unter anderem im Internet auf Facebook. Am Freitagabend war öffentlich geworden, dass der Name des 58-Jährigen nicht auf einer Liste mit den Namen der vier verbliebenen Bewerber steht. Wenn am Sonntag, 15. Dezember, die Nachfolge des zurückgetretenen Wolfgang Dietrich geregelt werden soll, stehen maximal zwei Kandidaten zur Wahl. Diese muss der Beirat vorschlagen.