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Fredi Bobic scheint eine Lösung für die Probleme in der Abwehr gefunden zu haben
23.12.2011

VfB holt japanischen Außenverteidiger Gotoku Sakai

Stuttgart. Der VfB Stuttgart hat die gewünschte Verstärkung für die Außenpositionen in der Abwehr gefunden. Vom japanischen J-League-Club Albirex Niigata leiht der Fußball-Bundesligist den beidfüßigen Gotoku Sakai bis 30. Juni 2013 aus. Der Leihvertrag für den japanischen U-23-Nationalspieler enthält eine anschließende Kaufoption, teilte der VfB am Freitag mit.

Der Kontrakt gilt vorbehaltlich der sportmedizinischen Untersuchung des 20-Jährigen nach dem Jahreswechsel. Zur Höhe der Leihgebühr machten die Stuttgarter keine Angaben.

«Ich habe selten einen Spieler in diesem Alter gesehen, der schon so weit in seiner Entwicklung als rechter und linker Außenverteidiger ist», erklärte VfB-Sportdirektor Fredi Bobic . «Wir werden ihm die nötige Zeit geben, in der Bundesliga anzukommen. Ich bin mir sicher, dass er ein wertvoller Spieler für den VfB werden kann.»

Der 1,76 Meter große Sohn einer Deutschen und eines Japaners gehörte zum Aufgebot der japanischen Nationalelf, die im Januar Asien-Meister wurde. Zudem war der mit dem rechten wie linken Fuß gleich starke Profi bei der WM 2010 in Südafrika einer von drei «Supporting Members», die im Training der Japaner dabei waren. Nach Offensivmann Shinji Okazaki, den der VfB im Januar verpflichtete, ist Sakai der zweite Profi aus Nippon im Kader von Coach Bruno Labbadia.

Die Stuttgarter hatten Handlungsbedarf, weil mit Arthur Boka einer von zwei Linksverteidigern mit der Elfenbeinküste am Afrika-Cup (21. Januar bis 12. Februar 2012) teilnimmt. Zudem ist der auf der rechten Abwehrseite eingesetzte Khalid Boulahrouz verletzungsanfällig.