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Fünf Treffer erzielte Steffi Kurstak (links) für die HSG.  Becker/PZ-Archiv
Fünf Treffer erzielte Steffi Kurstak (links) für die HSG. Becker/PZ-Archiv
26.09.2016

Viel Einsatz, zu wenig Ertrag bei der HSG Pforzheim

In der 3. Handball-Liga ist die zweite Niederlage der HSG Pforzheim noch deutlicher ausgefallen als die erste. Beim VfL Waiblingen musste sich das Team von Interimstrainer Matthias Schickle gestern mit 24:33 (10:17) beugen.

Die Zahlen sind nur ein Teil der Wahrheit, denn die HSG kämpfte sich mehrfach heran. Nachdem angesichts von sieben Toren Unterschied zur Pause kaum noch Hoffnung auf ein Erfolgserlebnis bestand, gelang es immerhin, den Rückstand zwischendurch wieder auf vier Treffer zu reduzieren. Doch eine starke Phase zwischendurch reiche in dieser Spielklasse eben nicht, sagte Co-Trainerin Gabi Kubik. Ihr lag aber vor allem daran, den Einsatz zu loben: „Keine Einzige hat sich hängen lassen.“

Ein Problem der Pforzheimerinnen war, dass sie sich zu viele leichte Ballverluste leisteten. Das brachte Waiblingen Konterchancen, die der Gegner auch in großer Zahl nutzte. Ansonsten profitierte der VfL auch von der körperbetonten Spielweise. „Waiblingen ist ein sehr robustes Team“, sagte Gabi Kubik.

Ivana Zafirova erstmals im Tor

Im Pforzheimer Tor gab Ivana Zafirova ihr Debüt. Nachdem sie in der vergangenen Woche erstmals mittrainiert hatte, kam sie in Waiblingen in der zweiten Hälfte zum Einsatz. Zafirova spielte etwa 20 Minuten. „Sie ist willig, will spielen“, sagte Gabi Kubik im Hinblick auf die Torhüterin, nachdem im Raum gestanden hatte, sie stehe wie Milica Vlahovic und Arijana Pjano nur bereit, wenn Zoran Stavreski auf der Bank sitze. Die Hängepartie um den Coach, der derzeit nicht im Einsatz ist und bald der Ex-Trainer sein könnte, soll vor dem nächsten Spiel in zwei Wochen ein Ende finden.