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Vincenzo Grifo würde sicherlich gerne noch länger beim SC Freiburg spielen. Hier fühlt er sich wohl, hier blüht er auf. Foto: cpa

Vincenzo Grifo beim SC Freiburg nicht in Abschiedsstimmung

Freiburg. Die Vereinbarung mit der 1899 Hoffenheim ist eindeutig. Demnach wird der Pforzheimer Vincenzo Grifo noch zweimal für den SC Freiburg in der Fußball-Bundesliga auflaufen: am Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei Hannover 96 und eine Woche später im Schwarzwaldstadion gegen den 1. FC Nürnberg. Nach dem letzten Spieltag soll der offensive Mittelfeldspieler zu den Nordbadenern, die ihn nur für die Rückrunde ausgeliehen haben, zurückkehren.

SC-Trainer Christian Streich hat das zuletzt mehrfach bestätigt – Grifo selbst bisher auch. Doch nun lässt der 26-Jährige durchblicken, dass sein Verbleib nicht völlig ausgeschlossen ist. Im Breisgau fühlt er sich schließlich wohl und kann machen, was er am liebsten tut: Fußball spielen. „Nach der Saison sehen wir mal weiter, dann kommt der Urlaub, dann atmet man durch, und dann schauen wir mal, wo es hin geht“, sagte Grifo. Streich hingegen will keine Hoffnungen aufkommen lassen, dass der italienische Nationalspieler, der in Hoffenheim einen Vertrag bis 2022 hat, bleibt. „Vince ist weg, alles andere sind Träumereien, und ich darf nicht träumen“, sagte Streich.

Die Rückkehr des Offensivspielers im Winter sei „extrem wichtig“ gewesen und „eine sehr tolle Geschichte“. Bis auf das Spiel gegen Hoffenheim, für das er durch eine Klausel im Leihvertrag gesperrt war, bestritt Grifo alle Rückrundenspiele von der ersten bis zur letzten Minute. Er kam bisher auf fünf Tore und vier Vorlagen. Der gute rechte Fuß des 26-jährigen ist bei Standards hilfreich. Inzwischen hat Grifo außerdem mehr Erfahrung, als während seiner ersten Freiburger Zeit (2015 bis 2017). Bei Borussia Mönchengladbach und zuletzt in der Vorrunde in Hoffenheim konnte sich Grifo dagegen nicht durchsetzen.