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Die Nöttinger Spieler sind bereit für den zweiten Heimsieg in diesem Jahr.  Foto: PZ-Archiv, Ripberger 

Volle Attacke gegen Backnang: Oberligist FC Nöttingen will weiter nach oben klettern

Remchingen-Nöttingen. „Wenn wir gegen Backnang gewinnen, sind wir im Soll“, hatte Michael Wittwer nach dem torlosen Unentschieden am vergangenen Wochenende beim FV Linx gesagt und schon mal einen Blick aufs Heimspiel am Samstag um 14 Uhr geworfen.

Die TSG Backnang ist in der Kleiner Arena zu Gast. Ein Gegner, der den Klassenerhalt als Saisonziel ausgerufen hat und nach 21 Spieltagen in der Fußball-Oberliga-Baden-Württemberg darum auch kräftig kämpft. Vier Siege, vier Remis und 13 Niederlagen verbuchte das Team von Trainer Evangelos Sbonias bislang. Mehr als Platz 15 gibt das momentan nicht her.

Der FC Nöttingen (Platz vier/ 37 Punkte) geht also als klarer Favorit ins Heimspiel, zumal Backnang in der Ferne bisher nur vier Punkte holen konnte.

Die Favoritenrolle nimmt FCN-Trainer Michael Wittwer auch gerne an, warnt aber davor, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. „Backnang spielt sehr aggressiv, sie stehen sehr kompakt und lauern auf Konter“, weiß der Nöttinger Coach. Am vergangenen Wochenende war die TSG mit dieser Spielweise daheim im Derby gegen den FSV Bissingen erfolgreich.

Die Nöttinger wollen den Backnangern am Samstag aber schnell den Zahn ziehen. Am besten natürlich mit einem frühen Tor. Dafür müssen Jimmy Marton und Co. aber diesmal kaltschnäuziger als zuletzt in Linx vor dem Gäste-Gehäuse sein. Gut möglich, dass Wittwer diesbezüglich auch seine Startelf ändert und eine etwas offensivere Formation aufs Feld schickt. Eines ist sicher, der Ball wird in der Kleiner Arena besser laufen als auf dem „Acker“ in Linx. Die Nöttinger können somit ihr Kombinationsspiel aufziehen – vielleicht fallen dann ja auch einige Tore. Im Hinrundenspiel tat sich der FCN beim 1:0-Sieg (Torschütze Sebastian Schönthaler) etwas schwer. Diesmal will man nicht wieder um die drei Punkte zittern müssen. „Wenn wir gewinnen, haben wir aus den ersten drei Spielen in diesem Jahr sieben Punkte geholt“, rechnet Michael Wittwer vor und hat einen Sieg auch fest im Blick. Denn damit würde Nöttingen weiter in der Spitzengruppe mitmischen – vielleicht ja sogar ein, zwei Plätze gut machen.

Verzichten muss Wittwer im Heimspiel auf Valentyn Podolsky (Sprunggelenk), Francisco Rodriguez (Oberschenkel) und Robin Kraski (Rücken). Jonas Marten befindet sich im Aufbautraining.