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Sah beim Spiel in Walldorf Gelb-Rot: CfR-Stürmer Dominik Salz. Foto: Eibner
Sah beim Spiel in Walldorf Gelb-Rot: CfR-Stürmer Dominik Salz. Foto: Eibner
09.10.2016

Von Auswärtsschwäche will 1. CfR Pforzheim nicht viel wissen

Pforzheim. Über seine Gelb-Rote Karte hat sich Dominik Salz geärgert – mehr als über das 0:0 seines 1. CfR Pforzheim beim Oberliga-Aufsteiger FC Astoria Walldorf II. Am Sonntag gab sich der 29-Jährige dennoch entspannt. „Mit etwas mehr Fingerspitzengefühl gibt man die zweite Gelbe Karte auch mal nicht“, sagte Salz: „Klar habe ich dann etwas Angst um den Punkt gehabt, andererseits vertraue ich meiner Mannschaft.“

Dass Salz nach zweimaligem robustem Einsatz im Kampf Mann gegen Mann vom Platz gestellt wurde, passte dazu, dass es für den Pforzheimer Torjäger in Walldorf nicht lief: „Das war nicht so mein Tag.“ Es könne aber eben auch nicht immer alles so gut passen, wie vorige Woche beim 3:1-Heimsieg gegen den SV Sandhausen II. Da war nach seinem 3:0 Mitte der ersten Hälfte alles klar.

Spielt der CfR am heimischen Holzhof, läuft es, auf fremden Plätzen lässt die Bilanz des Tabellendritten dagegen zu wünschen übrig. „Man kann es Auswärtsschwäche nennen, man kann aber auch einfach annehmen, dass die Gegner, wenn sie ein Heimspiel haben, normalerweise stärker sind“, sagt Salz dazu. Unabhängig von den Ergebnissen der Konkurrenten SC Freiburg II und FSV Bissingen habe der CfR zwei Punkte liegen lassen. Das komme aber nunmal vor. „Wir hatten früh zwei Riesenchancen. Fällt da ein Tor, läuft das Spiel vielleicht ganz anders“, meint der Stürmer.

Positiv sei gewesen, dass das Team kontrolliert gespielt habe, was wichtig gewesen sei, da der im unteren Drittel platzierte Gegner unentwegt Druck gemacht habe. Mehrfach konnte sich auch Dominiks Bruder, Torhüter Manuel Salz, auszeichnen. CfR-Trainer Teo Rus sprach von einem guten Spiel. Als Favorit habe man es gerade auswärts nicht leicht. „Gegen uns sind die Mannschaften doppelt motiviert“, stellt Rus heraus.