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Gänsehauterlebnis DFB-Pokal: Nöttingens Kapitän Timo Brenner (rechts) und Hannovers Spielführer Steven Cherundolo führen ihre Mannschaften auf den Platz. Foto: Gössele, PZ-Archiv
Gänsehauterlebnis DFB-Pokal: Nöttingens Kapitän Timo Brenner (rechts) und Hannovers Spielführer Steven Cherundolo führen ihre Mannschaften auf den Platz. Foto: Gössele, PZ-Archiv
19.07.2013

Vor DFB-Pokalspiel: Spieler des FC Nöttingen kämpfen um Stammplätze

Remchingen-Nöttingen. Auch gegen den FC Schalke können nur elf Mann einlaufen“, weiß Michael Wittwer. Herauszufinden, wer die elf Glücklichen sind, das ist aktuell die Aufgabe des Cheftrainers beim FC Nöttingen. Dass seine Spieler den Knaller in der ersten DFB-Pokalrunde gegen den FC Schalke 04 stets im Hinterkopf haben, ist dem erfahrenen Coach klar.

„Es ist schon verrückt, dass wir nach dem absoluten Highlight im vergangenen Jahr jetzt ein weiteres Highlight erleben dürfen“, freut sich Wittwer. Im August 2012 verloren die Nöttinger an der Reutlinger Kreuzeiche in der ersten DFB-Pokalrunde mit 1:6 gegen Hannover 96. Nach der erneuten Qualifikation für den bundesweiten Pokalwettbewerb wurde jetzt das Traumlos Schake 04 gezogen. Die Partie findet am Montag, 5. August, um 18.30 Uhr (live auf Sky) im Karlsruher Wildparkstadion statt. Bis gestern waren gut 7500 Karten verkauft, wie FCN-Manager Dirk Steidl mitteilt. 6000 Tickets hat der Karlsruher SC für seine Fans geblockt, die ein Anrecht haben, auf ihren angestammten Plätzen im Stadion zu stehen. Ob so viele KSC-Fans kommen, wird sich zeigen. Dirk Steidl hofft, dass an dem für seinen Verein wieder einmal historischen Abend 15 000 Fans den Weg ins Stadion finden. Der KSC erwartet am Samstag, 3. August (20.30 Uhr), ebenfalls im Wildpark, den VfL Wolfsburg.

Michael Wittwer hofft derweil, dass sich seine Mannschaft ein bisschen besser verkauft als beim 1:6 gegen Hannover. Ein Blick auf die Zu- und Abgänge zeigt, dass die Mannschaft des FCN personell besser besetzt zu sein scheint als in der Vorsaison. Vor allem für die Offensive wurden interessante Spieler verpflichtet. Mit Sebastian Hofmann, der zuletzt bei Jahn Regensburg unter Vertrag stand, kommt eine Offensivkraft mit Zweiliga-Erfahrung. Der 29-Jährige soll nach dem Willen seines Trainers in die Rolle eines Führungsspielers schlüpfen. Nach den Abgängen von Dubravko Kolinger und Marcel Rapp gibt es auf der Führungsetage der Mannschaft aktuell ein Vakuum. Hofmann, der sich zurzeit mit einer Rippenprellung herumplagt, kann in der Offensive alle Positionen spielen. Ein erfahrener Ex-Profi seines Formats kann gerade in einem Spiel wie dem gegen Schalke 04 überaus wertvoll sein.

Einen guten Eindruck haben in den bisherigen Trainingseinheiten auch die neuen Nöttinger Stürmer Michael Schürg (SGV Freiberg) und Yasin Ozan (FC Astoria Walldorf) hinterlassen. Es scheint, als habe die Nöttinger Vereinsführung die Abgänge von Leutrim Neziraj (FCA Walldorf) und Riccardo Di Piazza (Karlsruher SC II) gut kompensiert. Der FC Schalke kann also kommen.