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Wahrscheinlich stürmt wieder nur einer von beiden: Während Daniel Ginczek (links) in der VfB-Startelf stehen könnte, droht Simon Terodde erstmals die Bank. Foto: Maurer
Wahrscheinlich stürmt wieder nur einer von beiden: Während Daniel Ginczek (links) in der VfB-Startelf stehen könnte, droht Simon Terodde erstmals die Bank. Foto: Maurer
29.09.2017

Vor Spiel in Frankfurt: VfB Stuttgart baut den Sturm um

Hannes Wolf hat in seiner bisher so harmlosen Offensive nun immerhin die Wahl. Sein mit zwei Saisontoren bester Torschütze Chadrac Akolo ist wieder fit, und Daniel Ginczek könnte am Samstag im Bundesligaspiel bei Eintracht Frankfurt (15.30 Uhr/Sky) erstmals in der Startelf des VfB stehen. „Wir kriegen personell jetzt richtig Optionen“, sagte der Stuttgarter Trainer. Ob er gleichzeitig den bisher glücklosen Simon Terodde erstmals auf die Bank setzt, ließ der Trainer offen.

Gerade für seine Auswärtsaufgaben scheint der VfB derzeit besonders auf eine breite personelle Auswahl angewiesen zu sein. Denn die bisherige Bilanz auf fremden Plätzen ist deprimierend. Wolfs Mannschaft verlor alle drei bisherigen Gastspiele in der Fußball-Bundesliga und kassierte dort alle der bisherigen sieben Gegentreffer. Für den vierten Auswärtsversuch ist der 36-Jährige Wolf dennoch optimistisch: „Wir haben klar das Gefühl, dass wir was holen können.“

Dafür muss der VfB vor allem im Angriff gefährlicher werden. Insgesamt erzielte Stuttgart bisher nur drei Treffer. Der 22-jährige Akolo, der zweimal traf, war zuletzt wegen einer Zerrung ausgefallen. Nun rückt er sehr wahrscheinlich direkt in die Startelf. „Chadrac hat in der Offensive große Qualitäten und ist für uns ein wichtiger Spieler“, sagte sein Coach. Eben jene große Offensivqualitäten lässt Terodde vermissen. Zwar hatte er in den ersten Bundesliga-Spielen viel für die Mannschaft gearbeitet – im Abschluss aber sehr unglücklich agiert. Natürlich ärgere es Terodde, dass er noch kein Tor geschossen habe, sagte Wolf.

Der VfB-Trainer hat großen Respekt vor dem Gegner: Die Eintracht sei eine gute Mannschaft, die auch „aggressiv und abgezockt“ spielen kann. Vor allem vor Frankfurts Neuzugang Kevin-Prince Boateng äußerte der Stuttgarter Trainer Respekt. Und auch von der bisher ebenfalls durchwachsenen Bilanz der Eintracht, die ebenfalls sieben Punkte auf dem Konto hat, lässt er sich nicht blenden. Die bisherigen Spiele der Eintracht in der laufenden Saison seien „total knapp“ ausgegangen. „Wir wissen, dass wir am Limit spielen müssen, um etwas zu holen.“, sagt Wolf also. Ihre bisher zwei Spiele auf heimischen Rasen – gegen VfL Wolfsburg und FC Augsburg – haben die Hessen verloren.

Mögliche VfB-Aufstellung: Zieler – Baumgartl, Badstuber, Kaminski – Beck, Ascacibar, Pavard, Aogo – Akolo, Ginczek, Donis