nach oben
Die TGS Pforzheim vor der neuen Saison; oben von links: Co-Trainer Michael Rost, Finn Malolepszi, Lukas Salzseeler, Florian Rost, Marco Kikillus, Davor Sruk, Felipe Soteras-Merz, Hagen Körner, Julian Rost, Physio Sebastian Firniss; vorne von links: Trainer Andrej Klimovets, Michal Wysokinski, Alex Klimovets, Jan-Moritz Grupe, Markus Bujotzek, Nils Boschen, Jonathan Binder, Daniel Sdunek, Martin Kienzle, Evgeni Prasolov, Daniel Lötterle, Filip Prsa, Florian Taafel; es fehlen: Kevin Schick, Fabian Dykta, Adrian Enders, Manuel Blum, Fabian Herkens.
Die TGS Pforzheim vor der neuen Saison; oben von links: Co-Trainer Michael Rost, Finn Malolepszi, Lukas Salzseeler, Florian Rost, Marco Kikillus, Davor Sruk, Felipe Soteras-Merz, Hagen Körner, Julian Rost, Physio Sebastian Firniss; vorne von links: Trainer Andrej Klimovets, Michal Wysokinski, Alex Klimovets, Jan-Moritz Grupe, Markus Bujotzek, Nils Boschen, Jonathan Binder, Daniel Sdunek, Martin Kienzle, Evgeni Prasolov, Daniel Lötterle, Filip Prsa, Florian Taafel; es fehlen: Kevin Schick, Fabian Dykta, Adrian Enders, Manuel Blum, Fabian Herkens.
31.08.2016

Vor dem Saisonstart: Verjüngerter TGS Pforzheim will oben anklopfen

Pforzheim. Seit dem Aufstieg in die 3. Liga im Jahre 2013 hat die TGS Pforzheim den Handballfans in der Stadt so manches Highlight geboten. Man denke nur an das legendäre Spiel in der Fritz-Erler-Sporthalle gegen die SG Leutershausen am 11. Oktober 2014. Die Rot-Weißen aus Pforzheim führten gegen die Roten Teufel von der Bergstraße, immerhin damals Topfavorit der Liga, nach 20 Minuten 10:0. Am Ende siegte die Truppe von Trainer Andrej Klimovets 26:19.

Handball-Spektakel will die TGS den Fans auch in der kommenden Saison bieten. Oder auch Herzblut-Handball, wie man es bei den Wartbergern gerne ausdrückt. Die Vorzeichen sind nicht schlecht. Die Mannschaft, die sich seit dem Aufstieg in die 3. Liga immer wacker geschlagen hat und nie ernsthaft in Abstiegsgefahr geriet, hat ein neues Gesicht bekommen, wurde vor allem verjüngt.

Spiele TGS Pforzheim

Sonntag, 4. Sept., 17.00 Uhr:

SG Nußloch – TGS Pforzheim

Samstag, 10. Sept., 19.00 Uhr:

TGS Pforzheim – TV Hochdorf

Samstag, 17. Sept., 20.00 Uhr:

VTV Mundenheim – TGS Pforzheim

Samstag, 24. Sept., 19.00 Uhr:

TGS Pforzheim – VfL Pfullingen

Samstag, 8. Okt.., 19.30 Uhr:

TuS Fürstenfeldbruck – TGS Pforzheim

Sonntag, 16. Okt., 17.00 Uhr:

HBW Balingen-Weilstetten II – TGS Pforzheim

Samstag, 22. Okt., 19.00 Uhr:

TGS Pforzheim – SG Pforzheim/Eutingen

Samstag, 29. Okt., 20.00 Uhr:

SG Kronau-Östringen II – TGS Pforzheim

Samstag, 5. Nov., 19.00 Uhr:

TGS Pforzheim – TSB Heilbronn-Horkheim

Samstag, 12. Nov., 20.00 Uhr:

HC Oppenweiler/Backnang – TGS Pforzheim

Samstag, 19. Nov., 19.00 Uhr:

TGS Pforzheim – TV Großsachsen

Sonntag, 27. Nov., 16.30 Uhr:

HG Oftersheim/Schwetzingen – TGS Pforzheim

Samstag, 3. Dez., 19.00 Uhr:

TGS Pforzheim – SV 64 Zweibrücken

Samstag, 10. Dez., 19.30 Uhr:

19:30 TSG Haßloch – TGS Pforzheim

Samstag, 17. Dez., 19.00 Uhr:

TGS Pforzheim – SG Köndringen/Teningen n

Samstag, 14. Jan., 19.00 Uhr:

TGS Pforzheim – SG Nußloch

Samstag, 21. Jan., 19.30 Uhr:

TV Hochdorf – TGS Pforzheim

Samstag, 28. Jan., 19.00 Uhr:

TGS Pforzheim – VTV Mundenheim

Samstag, 4. Febr., 20.00 Uhr:

VfL Pfullingen – TGS Pforzheim

Samstag, 11. Febr., 19.00 Uhr:

TGS Pforzheim – TuS Fürstenfeldbruck

Samstag, 18. Febr., 19.00 Uhr:

TGS Pforzheim – HBW Balingen-Weilstetten II

Samstag. 4. März, 20.00 Uhr:

SG Pforzheim/Eutingen – TGS Pforzheim

Samstag, 11. März, 19.00 Uhr:

TGS Pforzheim – SG Kronau-Östringen II

Samstag, 18. März, 20.00 Uhr:

TSB Heilbronn-Horkheim – TGS Pforzheim

Samstag, 25. März, 19.00 Uhr:

TGS Pforzheim – HC Oppenweiler/Backnang

Samstag, 1. April, 20.00 Uhr:

TV Großsachsen – TGS Pforzheim

Samstag, 8. April, 19.00 Uhr:

TGS Pforzheim – HG Oftersheim/Schwetzingen

Samstag, 22. April, 18.00 Uhr:

SV 64 Zweibrücken – TGS Pforzheim

Samstag, 29. April, 19.00 Uhr:

TGS Pforzheim – TSG Haßloch

Samstag, 6. Mai, 19.00 Uhr:

SG Köndringen/Teningen – TGS Pforzheim

Dadurch soll das Spiel schneller und offensiver werden. Das ist auch der Wunsch von Trainer Andrej Klimovets, dem Handball-Weltmeister von 2007. Denn seine Mannschaft hatte in der vergangenen Saison – ein Kuriosum am Rande – mit 757 Gegentreffern zwar die beste Deckung, mit 774 erzielten Toren aber auch die schwächste Offensive der Liga. Den Abgängen von Nils Brandt, Valentin Hörer, Christian Heuberger, David Hoffmann und Guillem Miro Gea stehen vielversprechende Neuzugänge gegenüber. Der interessanteste dürfte Martin Kienzle sein. Der 24-jährige Rückraumspieler, der vom Bundesligisten TVB Stuttgart kommt, überzeugte in der Vorbereitung mit seiner Dynamik. „An ihm werden unsere Fans ihre besondere Freude haben“, glaubt TGS-Handball-Boss Wolfgang Taafel. Am Kreis gibt es trotz des Abganges von Christian Heuberger (Karriereende) ein Überangebot an guten Spielern. Da vor wenigen Tagen überraschend der TGS-Publikumsliebling Michal Wysokinski zurückgekehrt ist, hat man mit dem Polen sowie Davor Sruk und Neuzugang Nils Boschen auf dieser Position drei starke Leute auf der Liste.

Wechsel / Kader

Zugänge: Felipe Soteras-Merz (H2Ku Herrenberg), Martin Kienzle (TVB Stuttgart), Evgeni Prasolov (TSB Horkheim), Nils Boschen (SG BBM Bietigheim), Michal Wysokinski (B.B Ankara Spor), Lukas Salzseeler, Finn Malolepszy, Fabian Herkens, Jan-Moritz Grupe (alle eigener Nachwuchs) Abgänge: Christian Heuberger, Nils Brandt, Valentin Hörer (alle Karriereende), David Hoffmann, Guillem Miro Gea (Ziel unbekannt).

Kader: Tor: Daniel Sdunek, Jonathan Binder – Rückraum: Florian Taafel, Markus Bujotzek, Felipe Soteras Merz, Martin Kienzle, Daniel Lötterle, Adrian Enders, Filip Prsa, Fabian Dykta, Evgeni Prasolov, Manuel Blum, Alexander Klimovets – Kreis: Davor Sruk, Nils Boschen, Michal Wysokinski – Außen: Florian Rost, Hagen Körner, Julian Rost, Marco Kikillus – Trainer: Andrej Klimovets.

Auch bei der TGS arbeitet man daran, dass die talentierten Spieler aus der eigenen Jugend den Sprung in die erste Mannschaft schaffen können. Das Zeug dazu haben einige. Mit Lukas Salzseeler, Finn Malolepszy, Fabian Herkens und Jan-Moritz Grupe wurden vier Spieler aus dem eigenen Talentschuppen in den Kader aufgenommen.

Viel wird bei der TGS auch wieder von der körperlichen Verfassung Florian Taafels abhängen. Der herausragende Torjäger und Kapitän hat seine Schulterverletzung in der Sommerpause so gut wie auskuriert und befindet sich auf dem Weg zur Topform. Neun Tore in 40 Minuten erzielte der 30-Jährige im jüngsten Test gegen den Ost-Drittligisten MSG Groß Bieberau. Mit Taafel ist also wieder zu rechnen.