nach oben

Karlsruher SC

KSC-Trainer Alois Schwartz brachte sechs seiner zehn neuen Spieler von Beginn an, wechselte zur zweiten Halbzeit komplett durch und brachte drei weitere Neue. Foto: dpa
KSC-Trainer Alois Schwartz brachte sechs seiner zehn neuen Spieler von Beginn an, wechselte zur zweiten Halbzeit komplett durch und brachte drei weitere Neue. Foto: dpa
24.06.2018

Vorbereitungsspiel: KSC schlägt Ottenau nach Startproblemen mit 8:1

Ottenau. Letztendlich doch noch standesgemäß mit einem 8:1-Sieg (2:1) zog sich der Karlsruher SC bei seinem ersten Vorbereitungsspiel auf die neue Saison aus der Affäre.

Denn zur Halbzeit lag der Drittligist beim südbadischen Landesligisten Sportvereinigung Ottenau nach den Toren von Kyoung-Rok Choi (16.) und Anton Fink (27.) nur 2:1 in Führung, weil Sandro Cuttica in der 37. Minute für die Gastgeber getroffen hatte. Dass die Gastgeber erst am Morgen vor dem Spiel von ihrem viertägigen Mannschaftsausflug nach Mallorca zurückgekommen waren, war ihnen im ersten Spielabschnitt nicht anzumerken.

Nach dem Seitenwechsel aber legte der KSC einen Zahn zu und die Amateure ließen deutlich nach. Kai Bülow (57.), David Pisot (69.) und Saliou Sané (72.), sowie Florent Muslija (65., 85., 87.) schossen vor 1100 Zuschauern im Murgstadion noch einen deutlichen Sieg der Wildparkprofis heraus.

KSC-Trainer Alois Schwartz brachte sechs seiner zehn neuen Spieler von Beginn an, wechselte zur zweiten Halbzeit komplett durch und brachte drei weitere Neue. „Wir haben bisher vor allem im läuferischen Bereich gearbeitet“, erklärte der Karlsruher Chefcoach die nachvollziehbaren Startschwierigkeiten seiner Schützlinge. „Insgesamt war das aber ein toller Aufgalopp, mit dem zufrieden sein können.“

Marcel Mehlem prallte in der 64. Minute nach einer Flanke von links mit einem Fotografen zusammen und zog sich eine leichte Verletzung am linken Sprunggelenk zu. „Nicht so schlimm“, meinte der Karlsruher Mittelfeldspieler nach dem Spiel aber.

Karlsruher SC: Müller (46. Uphoff), Kircher (46. Thiede), Gordon (46. Bülow), Stoll (46. Pisot), Sverko (46. Roßbach), Röser (46. Camoglu), Hanek (46. Mehlem), Choi (46. Wanitzek), Lorenz (46. Muslija), Fink (46. Möbius), Pourié (46. Sané)

Tore: 0:1 Kyoung-Rok Choi (16.), 0:2 Anton Fink (27.), 1:2 Sandro Cittica (37.), 1:3 Kai Bülow (57.), 1:4 Florent Muslija (65.), 1:5 David Pisot (69.), 1:6 Saliou Sané (72.), 1:7, 1:8 Florent Muslija (85., 87.)