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Großen Anteil am Klassenverbleib hat Jörg Planner.  Kiefer/PZ-Archiv
Großen Anteil am Klassenverbleib hat Jörg Planner. Kiefer/PZ-Archiv
21.03.2016

WKG Wilferdingen/Nöttingen Turner machen den Klassenverbleib perfekt

Remchingen. Mit soliden Leistungen hat sich die Wettkampfgemeinschaft Wilferdingen/Nöttingen beim Finale der Oberliga Kunstturnen den Klassenverbleib gesichert. Die WKG freute sich vor allem darüber, dass sie in Iffezheim nicht nur den Tabellenletzten TV Sexau, sondern auch die TG Weil übertreffen konnte.

Mit insgesamt 261,55 Punkten war die Riege des Trainerduos Dirk Walterspacher/Siggi Guigas letztlich um 0,75 Punkte besser als Weil. Die drittplatzierte TG Hegau Bodensee war angesichts von knapp fünf Punkten Rückstand der WKG in Schlagdistanz. Da die Remchinger die Saison auf dem fünften Platz abschlossen, werden sie auch im nächsten Jahr in der höchsten badischen Liga an die Geräte gehen.

In Iffezheim überraschte die WKG zu Beginn am Zittergerät Pauschenpferd. „In dieser Runde haben am Pauschenpferd oft unsere Nerven versagt, nun haben wir im Finale an dem Gerät sogar die zwei Topteams der Liga, den Meister KTG Heidelberg II und die SG Kirchheim geschlagen, das ist eigentlich gar nicht zu erklären“, sagte Trainer Guigas zum unerwarteten Erfolgserlebnis.

Auch an den Ringen, am Sprung und am Barren präsentierte sich die WKG ohne größere Fehler. Am Reck gelang es Jonas Becker, Yannick Bodemer, Jörg Planner und Walterspacher dann, den Rückstand auf Weil auf 1,9 Punkte zu verringern. Mit einer Durchschnittswertung von mehr als zwölf Punkten am Boden sorgten Walterspacher, Planner, Carl Guigas und Heinz-Werner Haas danndafür, dass die WKG das Finale auf dem vierten Platz beendete. In der Einzelwertung schaffte Planner sogar Rang drei: Der einzige Sechskämpfer der WKG erturnte 67,35 Punkte. „Im Vergleich zu den anderen Teams haben wir uns dieses Jahr weiterentwickelt und einen Schritt nach vorne gemacht. Darauf lässt sich aufbauen“ sagten der Übungsleiter der WKG. Beim Ligafinale turnten für Wilferdingen/Nöttingen zudem Bastian Rade, Gregor Graf, Heiko Waeldin und Marvin Hammer.