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Hofft, dass bald der Knoten platzt: BSC-Trainer Kevin Schneider.   J. Keller
Hofft, dass bald der Knoten platzt: BSC-Trainer Kevin Schneider. J. Keller
25.01.2016

Wasserball: BSC Pforzheim auswärts glück- und sieglos

Ludwigshafen. Wieder nichts: Bei der vierten Partie in fremdem Gewässer musste der 1. BSC Pforzheim seine vierte Niederlage in Folge einstecken. Das Team um Trainer Kevin Schneider verlor mit 9:11 (3:3, 2:3, 3:3, 1:2) beim WSV Ludwigshafen und wartet somit seit dem Sieg gegen München Ende November auf Punkte in der 2. Wasserball-Bundesliga Süd.

Dabei begann das Spiel vielversprechend für die Gäste. Pascal Sachs und Marcel Schneider brachten den BSC bereits nach dreieinhalb Minuten mit 2:0 in Front. Mitte des zweiten Viertels legten dann aber die Pfälzer eine Serie hin und gingen mit 6:3 in Führung. Doch die Pforzheimer, die sich schon häufig in dieser Saison wieder herankämpften, sicherten sich nach der Halbzeit den 6:6-Ausgleich.

„Über große Teile haben wir eine gute Partie abgeliefert. Wir haben die Unter- und Überzahlsituationen stark gespielt, mit den Centerzuspielen war ich auch zufrieden“, lobte Trainer Kevin Schneider. Kapitän Stefan Bohnenberger, der zweimal traf, sah sein Team ebenfalls in den Unterzahlsituationen verbessert: „In den Situationen mit einem Mann weniger haben wir uns sehr gut präsentiert.“

Doch die Ludwigshafener, die sich mit ihrem dritten Sieg in dieser Saison hinter den Spitzenreiter aus Mannheim und Würzburg auf Platz drei festigten, spielten im letzten Viertel konzentrierter und schnappten sich so, auch dank leichtsinniger Fehler der badischen Akteure, die zwei Punkte. „Mit solchen individuellen Fehlern im Umschaltspiel gewinnst du so ein enges Spiel zweier Teams auf Augenhöhe eben nicht“, erklärte Schneider. Dennoch gibt er sich für die kommenden Spiele in Liga und Pokal zuversichtlich: „Diese Fehler gilt es abzustellen, dann können wir die nächsten Spiele und Wochen erfolgreicher gestalten. Irgendwann muss der Knoten platzen.“

Das könnte bereits am kommenden Samstag passieren, wenn der BSC im süddeutschen Pokal auf die Wasserratten Fürstenfeldbruck trifft.

BSC Pforzheim: Uhlig – Bohnenberger 2, Pilasch, M. Schneider 2, K. Schneider, Jon Busmann, Wottschel 1, Völkle 1, Sachs 3, Harnos, Marin