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Auf Pascal Sachs und seine Jungs wartet der Spitzenreiter. Foto: PZ-Archiv, J. Keller
Auf Pascal Sachs und seine Jungs wartet der Spitzenreiter. Foto: PZ-Archiv, J. Keller
13.01.2016

Wasserball: Schwerer Gegner – doch 1. BSC Pforzheim will gleich durchstarten

Pforzheim. Die Saison ist aufgrund schwieriger Bedingungen bisher nicht gut verlaufen, nun wollen die Wasserballer des 1. BSC Pforzheim im neuen Kalenderjahr durchstarten. Mit gerade mal einem hart erkämpften Heimsieg gegen die Stadtwerke München und drei Niederlagen, unter anderem gegen die in den letzten Jahren schwachen Darmstädter, steht das Team um Neu-Trainer Kevin Schneider auf einem eher mäßigen siebten Tabellenplatz.

Zufrieden ist man mit der Situation sicher nicht, die neuen Trainingsbedingungen nach der Schließung des Emma-Jaeger-Bades hinterlassen Spuren, wie BSC-Spieler Marcel Schneider nach der ersten Niederlage gegen Darmstadt seit dem Aufstieg 2011 schon erklärte: „Man merkt leider auch immer mehr, dass wir durch diese Situation mit den Bädern nur noch zwei Trainingseinheiten pro Woche im Wasser absolvieren können. Für die zweite Liga im Wasserball reicht das definitiv nicht aus. Aber wir hoffen auf eine vernünftige und akzeptable Lösung im kommenden Jahr, damit sich der aufstrebende Wasserballsport in Pforzheim weiter entwickeln und steigern kann.“

Auf die akzeptable Lösung muss wohl weiter gewartet werden, das „Emma“ wird wohl erst gegen April wieder öffnen.Trotzdem lassen sich die Spieler davon nicht unterkriegen, trainierten auch zwischen den Weihnachtsfeiertagen und dem Jahreswechsel fleißig, um jetzt einen guten Auftakt hinlegen zu können. Mit der SGW Leimen/Mannheim, nach fünf Spielen Tabellenführer ohne Punktverlust, wartet am kommenden Samstag (20 Uhr) eine sehr schwere, aber nicht unlösbare Aufgabe. Das Heimspiel gegen den Bundesligaabsteiger verlor man zwar recht deutlich mit 10:16, bis auf das schwache zweite Viertel spielte die Mannschaft dennoch auf Augenhöhe.

Gelingt Überraschungssieg?

Mit einem möglichen Überraschungssieg könnten die Pforzheimer den Schwung zu den nächsten richtungweisenden Aufgaben mitnehmen, bei den Auswärtsspielen in Ludwigshafen und Frankfurt wird man sich mit direkten Konkurrenten um einen mittleren Tabellenplatz messen müssen. Zudem steht am letzten Januartag auch das süddeutsche Pokalspiel beim bayrischen Oberligisten Fürstenfeldbruck an. „Wir wollen jedes Spiel gewinnen und werden mit der gleichen Leidenschaft wie in den vergangenen Jahren um jeden Punkt kämpfen“, sagt Trainer Schneider.