nach oben
Hoher Wellengang: Die Wasserballer des 1. BSC Pforzheim mit Torhüter Georg Uhlig nehmen die neue Saison in Angriff. Foto: J. Keller/PZ-Archiv
Hoher Wellengang: Die Wasserballer des 1. BSC Pforzheim mit Torhüter Georg Uhlig nehmen die neue Saison in Angriff. Foto: J. Keller/PZ-Archiv
03.11.2016

Wasserballer aus Pforzheim bereiten sich auf Saisonauftakt vor – Rückkehr ins Emma-Jaeger-Bad

Pforzheim. In den Augen der Spieler und Trainer konnte man es ablesen: die Wasserballer des 1. BSC Pforzheim freuten sich, wieder im Emma-Jaeger-Bad trainieren zu dürfen. „Endlich haben wir unser ‚Emma‘ zurück, daher konnten wir uns auch gut auf die neue Saison vorbereiten“, sagte Kevin Schneider. Er führt die Zweitligamannschaft in seine zweite Spielzeit als Spielertrainer.

In der vergangenen Saison tat man sich mit den veränderten Trainingsbedingungen schwer, jetzt soll wieder angegriffen werden. „Unser Ziel ist Platz sieben“, antwortete Schneider auf die Frage, wie er sich das Abschneiden im Ligaalltag wünscht. „Weiden wird dominieren, im breiten Mittelfeld könnte aber jeder jeden besiegen“, vermutet er. Mit den beiden Bundesligaabsteigern SV Weiden und den WF Fulda, sowie den nicht zu unterschätzenden Aufsteigern PSV Stuttgart und 1. FC Nürnberg wird die Konkurrenz größer und gefährlicher.

„Zuhause punkten“

Umso größer ist die Vorfreude auf den Saisonauftakt im „Emma“ am morgigen Samstag (19.00 Uhr), bei dem die Pforzheimer mit der SGW Leimen/Mannheim gleich einen schweren Brocken vorgesetzt bekommen. „Es ist sehr wichtig, dass wir vor allem zuhause unsere Punkte gegen die direkten Konkurrenten holen. Das wird eine sehr straffe und anspruchsvolle Saison mit deutlich mehr Spielen. Die Liga wird deutlich ausgeglichener sein“, so Schneider.

Das Team ist eingespielt, Zu- oder Abgänge gab es in der Sommerpause nicht zu vermelden. Schneider konnte somit optimal an der Feinjustierung arbeiten, um auch die jüngsten Spieler einzubinden.

Für erste Heimspiel ist man zuversichtlich, bei der Rückkehr in den „Hexenkessel“, wie die BSCler ihr angestammtes Bad nennen, soll es gleich Punkte geben. „Wir freuen uns drauf, das Publikum wird hoffentlich auch wieder so fantastisch wie zuvor sein.“