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BSC-Trainer Kevin Schneider (Nummer 7) heizt seine Spieler ein. Foto: D. Müller
BSC-Trainer Kevin Schneider (Nummer 7) heizt seine Spieler ein. Foto: D. Müller
02.02.2016

Wasserballer vom 1. BSC Pforzheim siegen im süddeutschen Pokal

Pforzheim. Den Pflichtsieg eingefahren, die Niederlagenserie beendet, aber dennoch nicht mit Ruhm bekleckert. So könnte man den Zweitrundensieg im süddeutschen Pokal des 1. BSC Pforzheim zusammenfassen. Beim 14:8-Erfolg (3:2, 5:2, 2:4, 4:0) gegen die Fürstenfeldbrucker Wasserratten taten sich die Spieler von Trainer Kevin Schneider lange schwer und zeigten wieder einmal Nerven im Abschluss.

Die Gäste aus Nordbaden, bei denen unter anderem mit dem immer noch verletzten Jens Höckele (Fingerbruch gegen München), Kapitän Stefan Bohnenberger und Marcel Schneider einige Stammspieler des Zweitliga-Kaders fehlten, traten mit einer sehr jungen Mannschaft beim Oberligisten an. So kam beispielsweise der erst 15-jährige Patrick Hammel zu seinem Debüt in der ersten Mannschaft.

Trotzdem begannen die Pforzheimer konzentriert und lagen im ersten Viertel schnell mit 3:0 in Front. Der Gastgeber nahm in den Anfangsminuten nur passiv am Spiel teil, ein vermeidbares Centertor und ein unnötiger Strafwurf ließ ihn dann aber wieder ins Spiel kommen.

Die BSCler ließen sich davon nicht beirren und versuchten, eine schnelle Entscheidung zu erzwingen. Nach zwei schnellen Toren zum 5:2 sah auch alles danach aus, als ob die erwartete Dominanz des Zweitligisten eintritt. Doch in der Folge ließ dieser die Konzentration in der Defensive schleifen und konnte sich auch zur Halbzeit nicht entscheidend absetzen.

Im dritten Viertel kamen die Pforzheimer dann nur sehr schwer in Tritt. Die Fürstenfeldbrucker konnten sich bis auf zwei Treffer herankämpfen. Doch im letzten Spielabschnitt fing sich der BSC wieder, Trainer Schneider sorgte mit einem Traumtor aus knapp zwölf Metern in den Winkel zum spielentscheidenden 12:8-Zwischenstand. „Endlich konnten wir mal wieder einen Sieg einfahren, das gibt uns Selbstvertrauen für das Auswärtsspiel in Frankfurt nächste Woche“, freute sich Benedikt Völkle, zweifacher Torschütze an diesem Abend, über den Einzug in die dritte Pokalrunde. „Ein Lob auch an die Mannschaft, die wieder die vielen Ausfälle kompensieren konnte.“

Der nächste Gegner im Wettbewerb steht noch nicht fest, da sich die zweite Runde bis Ende Februar hinzieht.