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24.01.2012

Wechsel perfekt: Alexander Stolz aus Hohenwart zum KSC

Karlsruhe/Stuttgart.Eigentlich wollte der Karlsruher SC gestern Torhüter Alexander Stolz (28/VfB Stuttgart II) und Linksverteidiger Nikos Karabelas (27/AEK Athen) unter Vertrag nehmen und sich damit aus dem Transfermarkt verabschieden. Doch das hat nicht ganz geklappt. Nur der Wechsel von Stolz ging problemlos über die Bühne.

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Alexander Stolz aus Pforzheim-Hohenwart wechselt zum Karlsruher SC.

Karabelas hingegen verschob seine Abreise aus Athen, weil er, beziehungsweise seine Frau, so sagte Oliver Kreuzer, von einigen AEK-Fans bedroht und am Verlassen ihres Hauses gehindert wurden. „Deshalb ist sein Berater zu ihm geflogen“, beschrieb der Karlsruher Sportdirektor gestern die Situation, „und ich hoffe, dass Nikos morgen in Karlsruhe eintrifft.“ Beim Vorbereitungsspiel in Radolfzell gegen den FC St. Gallen war deshalb nur Alexander Stolz mit von der Partie. Der vierte und vermutlich vorletzte Neuzugang saß bei der 3:4-Niederlage des Zweitligaschlusslichts jedoch 90 Minuten auf der Bank. Trotzdem ist davon auszugehen, dass der Hohenwarter, der sich bis 30. Juni 2012 an den KSC gebunden hat, „angreift“, wie sein Berater Ronny Zeller aus Grunbach sagt. Denn, „wenn er nicht Nummer eins werden wollte, hätte er den Beruf verfehlt.“

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Bisher gilt Dirk Orlishausen im Tor als gesetzt. Stolz wechselt ablösefrei zu den Badenern, nachdem der Vertrag zwischen dem 28-Jährigen und dem VfB Stuttgart aufgelöst wurde. „Alexander hat sich im Trainingslager in Belek sehr wohl- gefühlt und freut sich auf die neue Herausforderung“, meinte Ronny Zeller gestern im Gespräch mit der „Pforzheimer Zeitung“.

Beim Testspiel gestern kam der FC St. Gallen, Tabellenführer der „Challenge League“ (das ist die zweithöchste Spielklasse in der Schweiz), auf dem Kunstrasen im Mettnau-Stadion zunächst wesentlich besser zurecht und ging durch Sven Lehmann (8.), Philipp Muntwiler (34., Foulelfmeter) und Nico Abegglen (38.) schnell mit 3:0 in Führung. „In den ersten 25 Minuten sind wir überhaupt nicht klar gekommen“, fasste Oliver Kreuzer die Startphase aus Karlsruher Sicht zusammen. Nach einem Pfostenschuss von Klemen Lavric (25.), der im Sommer vom FC St. Gallen in den Wildpark gewechselt war, konnten Kapitän Alexander Iashvili (43.) und Pascal Groß (45.) den Rückstand aber noch vor der Pause auf 2:3 verkürzen. Und kurz nach dem Seitenwechsel stellte Ionut Rada den Ausgleich her (55.).

In der 80. Minute aber entschieden die Eidgenossen durch Manuel Sutter das Spiel doch noch für sich.

„Bis auf die ersten 25 Minuten haben wir das Spiel bestimmt und uns viele Chancen erarbeitet. Leider haben wir daraus nur drei Tore gemacht. Noch mehr aber ärgert mich, dass wir vier unnötige Gegentore bekommen haben“, kritisierte KSC-Chefcoach Jörn Andersen seine Schützlinge. „Das war enttäuschend und ein Rück-schritt

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