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09.04.2010

Weg mit der Negativ-Serie: KSC daheim gegen Rostock

KARLSRUHE. Der KSC hat in dieser Saison noch nie mehr als zwei Spiele hintereinander ungeschlagen überstanden. Bisher hofften die Anhänger der Wildparkprofis viermal vergeblich auf eine kleine Erfolgsserie. Kapitän Alexander Iashvili und seine Mitspieler haben am Sonntag (13.30 Uhr) gegen Hansa Rostock zum fünften Mal die Möglichkeit, ihr selbst geschriebenes Gesetz zu durchbrechen.

Glaubt man Trainer Markus Schupp, dann sind die Voraussetzungen dafür nicht schlecht. „Die Mannschaft hat sich weiter entwickelt“, sagt der Karlsruher Cheftrainer, „ist stabiler geworden.“ Ein Spiel wie am vergangenen Samstag in Berlin, hätten seine Schützlinge vor ein paar Wochen noch verloren.

Diese Fortschritte möchte der KSC gegen Hansa in drei Punkte umsetzen, „auch für unser Publikum“, sagt Markus Schupp, denn: „Da haben wir noch vieles gutzumachen.“ Primär aber geht es darum, im Kampf um den Klassenerhalt entscheidend voran zu kommen.

Das aber haben auch die Gäste vor. „Mit einem Sieg kann Rostock nach Punkten mit uns gleichziehen“, sagt Markus Schupp und ist überzeugt: „Die wollen hier gewinnen.“ Wenn der Sieg der Hanseaten gar mit drei Toren Unterschied ausfallen würde, dann würde Rostock in der Tabelle am KSC vorbeiziehen.

„Das werden 90 umkämpfte Minuten“, ist sich Markus Schupp sicher. Um daraus als Sieger hervorzugehen, „müssen wir sehr konzentriert und sehr diszipliniert sein.“ Rostock müsse bekämpft werden, ohne die Ordnung zu verlieren. Die sich ihm bietenden Chancen müsse der KSC konsequent und kaltschnäuzig nutzen.  Dabei setzt der KSC-Coach auch auf die Torgefährlichkeit und die Zuspielerqualitäten von Lars Stindl, der seine Gelbsperre verbüßt hat. „Er ist sehr wichtig für unser Spiel. Ich denke, seine Rückkehr tut uns gut.“