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Fußball-Drittligist SV Wehen Wiesbaden fühlt sich für den hohen

Favoriten VfB Stuttgart in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals am

Freitag gerüstet. Foto: dpa
Wehen Wiesbaden gerüstet für VfB Stuttgart © dpa
28.07.2011

Wehen Wiesbaden gerüstet für VfB Stuttgart

WIESBADEN. Fußball-Drittligist SV Wehen Wiesbaden fühlt sich für den hohen Favoriten VfB Stuttgart in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals am Freitag (20.30 Uhr) gerüstet. «Wir gehen das Spiel so an, um es zu gewinnen. Sonst müssten wir ja nicht spielen», sagte Trainer Gino Lettieri am Donnerstag. Zu verlieren habe sein Team nichts gegen den Bundesligisten. «Wenn das Spiel 3:0 oder 4:0 für Stuttgart ausgeht, ist das doch normal. Wir aber wollen alles mitnehmen, was möglich ist.»  

Sauer ist der Deutsch-Italiener nur auf die Terminierung. «Wir haben drei Spiele innerhalb einer Woche. Die Profis können sich ausruhen, wir müssen schon am Dienstag wieder in der Liga ran», monierte der Coach aus der Landeshauptstadt. Er freut sich auf das Pokal-Abenteuer, doch der Liga-Alltag ist für den Aufstiegsfavoriten der 3. Liga wichtiger. Und da wartet am Dienstag in der «schwäbischen Woche» der Nachwuchs des VfB II. «Man hätte das auch anders regeln und den Liga-Termin nach hinten schieben können. Im September oder Oktober wäre für eine englische Woche auch Zeit gewesen.»

 

Lettieri schließt nicht aus, dass die zeitliche Enge seine Aufstellung beeinflusst. «Jeder will spielen, das ist klar», meinte der Trainer, der besonderes Augenmerk auf Benjamin Hübner und Marco Christ legt. Beide sind angeschlagen. «Sie können spielen, doch die Gefahr ist da, dass sie danach vielleicht länger ausfallen.» Es fehlen verletzt Quiodo Lanzaat, Artur Abraham und Addy-Waku Menga.

 

Mit einem zähen 2:1 gegen Werder Bremen II war Wehen am vergangenen Wochenende in die Saison gestartet. «Das kann ein kleiner Vorteil für uns sein. Für Stuttgart ist es das erste Pflichtspiel», sagte Lettieri. Er will versuchen, «unsere Stärken» auszuspielen». Auf eine sture Defensiv-Taktik wolle er verzichten. «Wir stehen sicher nicht mit elf Mann im eigenen Strafraum wie der AC Mailand gegen Bayern München. Wir können befreit aufspielen.» dpa