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Philipp Lahm hat es in die engere Auswahl zum Weltfußballer des Jahres geschafft. Mit ihm stehen noch vier weitere deutsche Spieler zur Auswahl: Bastian Schweinsteiger, Manuel Neuer, Thomas Müller und Mesut Özil.
Philipp Lahm hat es in die engere Auswahl zum Weltfußballer des Jahres geschafft. Mit ihm stehen noch vier weitere deutsche Spieler zur Auswahl: Bastian Schweinsteiger, Manuel Neuer, Thomas Müller und Mesut Özil. © dpa
29.10.2013

Weltfußballer gesucht: Bundesliga-Stars wollen Messi ablösen

Fünf deutsche Nationalspieler dürfen mehr als zwei Jahrzehnte nach der Auszeichnung von Lothar Matthäus wieder auf Weltfußballer-Ehren hoffen. Kapitän Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger, Manuel Neuer und Thomas Müller von Triple-Gewinner FC Bayern München sowie Mesut Özil vom FC Arsenal stehen auf der Auswahlliste des Weltfußball-Verbands FIFA.

Umfrage

Wer wird Weltfußballer des Jahres?

Franck Ribéry 40%
Philipp Lahm 16%
Lionel Messi 11%
Zlatan Ibrahimovic 13%
Keiner von den vier Vorschlägen 20%
Stimmen gesamt 456

Zu den 23 Akteuren zählen auch die Bundesliga-Profis Arjen Robben, Franck Ribéry (beide FC Bayern) und Robert Lewandowski (Borussia Dortmund). In der Vorauswahl der zehn Kandidaten für die Kür zum Welttrainer sind Triple-Triumphator Jupp Heynckes und BVB-Coach Jürgen Klopp. Mit sechs Spielern ist der FC Bayern vor dem FC Barcelona (4) und Paris Saint-Germain (3) zahlenmäßig am stärksten vertreten.

Als letzter deutscher Profi wurde Matthäus im Jahr 1991 als Weltfußballer ausgezeichnet. Nach seiner Ehrung zu Europas Fußballer des Jahres gilt Ribéry als einer der heißesten Anwärter auf den Ballon d’Or. 1996 hatte der jetzige Bayern-Sportdirektor Matthias Sammer im Trikot von Borussia Dortmund als letzter Deutscher den Ballon d’Or eingeheimst, der damals noch an Europas Fußballer des Jahres ging und nun dem Weltfußballer überreicht wird.

Die endgültige Wahl treffen nun die Spielführer und Cheftrainer der Nationalteams sowie ausgewählte internationale Medienvertreter. Die Preisträger werden am 13. Januar 2014 im Kongresshaus in Zürich bekanntgegeben.

Mehr darüber lesen Sie am Mittwoch, 30. Oktober, in der „Pforzheimer Zeitung“ oder im E-Paper auf PZ-news sowie in den PZ-Apps für Smartphones und Tablets.