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Vertrag verlängert: Nöttingens Trainer Michael Wittwer. Foto: Gössele, PZ-Archiv
Vertrag verlängert: Nöttingens Trainer Michael Wittwer. Foto: Gössele, PZ-Archiv
02.05.2013

Wie erwartet: Wittwer bleibt Trainer beim FC Nöttingen

Nöttingen. Beim FC Nöttingen geht derzeit der Blick verstärkt über das Tagesgeschehen hinaus. Weil es in der Fußball-Oberliga praktisch nichts mehr zu gewinnen und zu verlieren gibt, kreisen die Gedanken verstärkt um das badische Pokalfinale am 15. Mai gegen den Drittligisten Karlsruher SC. Um den DFB-Pokal, den man aller Voraussicht nach wieder erreicht. Und um die Personalplanung.

In dieser Woche wurden nun in Sachen Personal weitere Fakten geschaffen. Dass es mit Trainer Michael Wittwer weitergehen wird, ist keine Überraschung. Jetzt hat er aber ebenso seinen Vertrag für die kommende Spielzeit unterschrieben wie Adolf Weidlich, Trainer der 2. Nöttinger Mannschaft. Co-Trainer Rainer Krieg und Torwartrainer Jan Maag sollen folgen. Und mit Timo Brenner bleibt auch der aktuelle Kapitän, einer der Führungsspieler auf dem Feld, für ein weiteres Jahr.

Wertvoll für die Mannschaft

Wie wertvoll Brenner für die Mannschaft ist, zeigte er auch beim 4:1 (1:0) im Nachholspiel am Dienstag gegen die TSG Balingen. Nominell spielte er im rechten Mittelfeld, tauchte aber immer wieder auch in der Spitze auf und erzielte das 2:1 (54.). Es war eine ausgesprochen intensive Partie – wenn man bedenkt, dass es für beide Teams um nichts mehr geht. Zuletzt waren die Nöttinger Leistungen nicht so berauschend, das wussten auch die Kicker. „Wir haben uns noch einmal zusammengerauft“, sagt Brenner. Und Riccardo Di Piazza als zweifacher Torschütze (45./Elfmeter, 57.) freute sich: „Es war ein Spiel mit vielen Torraumszenen. Beide Mannschaften haben befreit aufgespielt.“

Am Sonntag um 13.00 Uhr steht in der Oberliga das nächste Spiel um die „goldene Ananas“ (Trainer Michael Wittwer) beim abstiegsbedrohten SV Stuttgarter Kickers an. Die Nöttinger wollen sich wieder voll reinhängen, bleiben aber voraussichtlich ersatzgeschwächt. Mario Bilger (Pferdekuss) und Mario Hohn (muskuläre Probleme) sind weiter fraglich, ebenso Reinhard Schenker, den zuletzt neben seiner Verletzung am Sprunggelenk eine schwere Augenentzündung plagte.